„Schöner Einstand“ für ESC

5. Oktober 2011
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Eishockey: Darmstädter Regionalligist feiert 4:2-Erfolg gegen Young Lions Frankfurt – Nach 2:0-Führung wird es noch mal spannend – Trainer Nicholas noch nicht zufrieden

Mit der Schlusssirene ließ Kay Adam seinem Glücksgefühl freien Lauf und posaunte ein kräftiges „Jaaa“ Richtung Eisfläche. „Das war ein schöner Einstand“, freute sich der Vorsitzende der ESC Darmstadt Dukes am Montagabend über den Heimerfolg gegen die Young Lions aus Frankfurt. „Das erste Drittel haben wir klar dominiert, dann haben wir uns ein bisschen zu sicher gefühlt. Aber in der letzten Phase dann das entscheidende Ding gemacht.“ Mit 4:2 (2:0, 0:2, 2:0) gewannen die Darmstädter das erste Heimspiel als eigenständiger Eishockeyclub vor rund 300 Zuschauern gegen die zweite Garde der Löwen Frankfurt in der Regionalliga West.
Das mit einigen Neuzugängen bestückte Darmstädter Team unter Trainer Roger Nicholas bestätigte seine Favoritenrolle mit einem Start nach Maß: Marc Lingenfelser (2.) gelang die Führung. Die Südhessen konnten ihre Überlegenheit aber zunächst nicht in weitere Tore umwandeln, da Gästetorwart Manuel Murgas einen Glanztag erwischt hatte. Erst in der 19. Minute erhöhte Daniel Novak.
Im zweiten Spielabschnitt stürmten die Darmstädter zwar weiter, jedoch ohne Erfolg. Die schlechte Chancenausnutzung rächte sich, als die Lions in der körperbetonten Partie zwei Überzahlspiele (19./40) zum Ausgleich nutzten.
Im letzten Drittel waren es dann überraschend die Frankfurter, die das Spiel bestimmten. Darmstadt schien auf Grund der starken kämpferischen Leistung der Gäste beeindruckt. Zu einer strittigen Entscheidung kam es, als einem Frankfurter Stürmer nach einem Alleingang und einem möglichen Foul ein Penalty verweigert wurde. Die nachfolgende Unkonzentriertheit der Gäste nutzte Benedikt Peters zur 3:2-Führung (56.) für die Dukes. Frankfurt warf alles nach vorne und nahm zu Gunsten eines sechsten Feldspielers den Torwart heraus. Diese Gelegenheit ließ sich Peters in der Schlussminute nicht entgehen und schoss den Puck ins leere Lions-Tor.
Während Frankfurts Trainer Andrej Jaufmann nach dem Spiel die Schiedsrichter-Leistung bemängelte, trauerte Dukes-Coach Nicholas vergebenen Torchancen nach. „Ich bin nicht zufrieden. Disziplin und Stellungsspiel haben gefehlt. Das haben wir mit Kampfgeist ausgeglichen. Das Chaos in der eigenen Hälfte müssen wir im nächsten Spiel abstellen“, monierte der Amerikaner. Torschütze Peters räumte ein: „Wir sind noch nicht lange auf dem Eis zusammen, deshalb gab es einige Abstimmungsprobleme.“

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