TSV Pfungstadt auf Titeljagd in Oldenburg

14. März 2014
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Südhessen sind vor Hallenmeisterschaft trotz schwieriger Vorbereitung optimistisch

Die kreisrunde EWE-Arena in Oldenburg ist Schauplatz der deutschen Meisterschaft. 3000 Zuschauer finden in der Sportarena Platz. Und die Faustballer des TSV Pfungstadt sind heiß auf die Meisterschaftsendrunde. „Wir sind wieder hungrig und wollen an unser Leistungslimit“, sagt Teamkapitän Patrick Thomas.

Die abgelaufene Spielzeit verlief für den TSV hervorragend, die direkte Vorbereitung auf die Meisterschaft jedoch keineswegs. 2014 gab Pfungstadt keinen Satz ab, gewann den ersten Europapokal in der Halle sowie die erneute Südmeisterschaft. In den letzten Wochen musste Trainer Dieter Thomas jedoch krankheitsbedingt auf einige Stammspieler im Training verzichten. Zudem fällt Stammkraft Oliver Späth wegen einer Operation am Handgelenk voraussichtlich bis in die Feldsaison aus.

„Es ist nie ideal, wenn man in Teilen der Vorbereitung auf Spieler verzichten muss. Kopfzerbrechen bereitet mir das aber nicht. Ausgenommen Oliver Späth wird voraussichtlich niemand am Wochenende ausfallen und ich bin optimistisch, dass wir alle zu hundert Prozent fit sind“, zeigt sich der Trainer dennoch zuversichtlich.

In Topform wird sich seine Mannschaft in Oldenburg präsentieren müssen, warten schon in der Gruppe zwei schwere Gegner. Der TV Brettorf, Vorjahresfinalist und traditionell mit einer großen Fangemeinde im Rücken, wird den TSV im letzten Durchgang der Vorrunde fordern. Vorher wird der TV Vaihingen/Enz versuchen, sich für die zwei deutlichen Niederlagen in der Saison zu revanchieren. Unrealistisch ist dieses Vorhaben keineswegs, zählen die Schwaben doch als erfolgreichste Hallenmannschaft der letzten Jahre. Gewohnt selbstbewusst gibt sich auch Vaihingens Nationalspieler Michael Marx, der verkündete, dass „jedes Team Pfungstadt ein Bein stellen kann“.

Die Taktik für das Turnier legt Nationalspieler Patrick Thomas folgendermaßen fest: „Wir sind immer gut damit gefahren, keinen Gegner zu unterschätzen und uns eher auf uns selbst zu konzentrieren.“

In der zweiten Gruppe kämpfen der Nordmeister VfK Berlin, TV Schweinfurt/Oberndorf und der Ahlhorner SV um das Weiterkommen. Die Plätze eins und zwei in den Gruppen berechtigen für die Teilnahme am Halbfinale am Sonntag (10 Uhr), dem um 13 und 15 Uhr die Endspiele um Platz drei und den Meistertitel folgen.

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