Zweites Bundesliga-Rennen in Witten – Staffel- und Teamwettbewerbe. „Wir wollen ins A-Finale, also unter die ersten Acht“, formuliert Martin Westermann vom StartNet Team DSW Darmstadt den Plan für Samstag. So verlautet es auch aus dem Lager vom TuS Griesheim: „Das A-Finale ist unser erstes Ziel“, plant TuS-Cheftrainer Gerald Reichart für die Männermannschaft beim zweiten Rennen der ersten Triathlon-Bundesliga.Bei der zweiten Auflage des Wittener Citytriathlon gibt es zwei verschiedene Wettkampfformate. Einen Staffellauf sowie ein Teamrennen. Beim Staffellauf werden die Athleten nacheinander einen Sprinttriathlon über 300 Meter Schwimmen, sechs Kilometer Radfahren und 1,9 Kilometer Laufen absolvieren. Beim Teamrennen werden die Mannschaften, gemäß den Abständen aus dem Staffellauf, im A- oder B-Finale als Team geschlossen starten. Erneut ist eine Sprintdistanz (0,3/9,6/3,2) ausgeschrieben.
Bei den Herren wird die Endzeit nach dem vierten Mitglied einer Mannschaft genommen, bei den Frauen zählt die dritte Athletin. Die Wettkampfstrecken sind von kurzen Runden geprägt – eine Radrunde entspricht 1100 Meter, die Laufrunde misst 650 Meter. Für die Zuschauer ein Spektakel. Zumal zahlreiche Top-Athleten, wie Ex-Weltmeister Daniel Unger oder Olympiateilnehmer Christian Prochnow, ihr Können demonstrieren.
Auch die Südhessen wollen ein Wörtchen mitreden und haben das A-Finale im Visier. „Das wird schwer zu erreichen sein mit unserer jungen Mannschaft“, weiß Darmstadts Sportlicher Leiter Westermann, „aber wir werden alles daran setzen.“ Tony Dodds, Dylan McNeice, Sean Donnelly, Philipp Schenk-Mischke und Steffen Huss vertreten den DSW.
Die Griesheimer setzen auf die erfolgreiche Formation vom ersten Ligarennen in Gladbeck, wo Patrick Lange, Thomas John, Paul Schuster, Horst Reichel, und Cederic Slock den sechsten Platz belegten. Gemeinsam mit Co-Trainer Michael Vogt feilte Reichart an der Taktik mit entsprechender Startreihenfolge. „Eine zentrale Rolle spielt hierbei Horst Reichel. Seine Erfahrung ist für die Jungen unbezahlbar.“
Die Festlegung des Frauenteams sorgte für Kopfzerbrechen beim Trainergespann. „Nach dem es in dieser Woche drei Absagen durch Erkältung und Verletzung gegeben hat, habe ich mich entschlossen die beiden ersten Athletinnen aus unserer Talentschmiede zu nominieren“, so Reichart. Neben Ilona Sander sowie den erfahrenen Leonie Poetsch und Martina Maul gibt Milena Sämmler ihr Erstliga-Debüt.













