Reichlich Veränderungen zum Darmstadt-Cross – ASC erwartet in einer Woche über 800 Teilnehmer.
Eine Woche vor dem 24. Darmstadt-Cross auf der Lichtwiese zeichnet sich ab, dass die Traditionsveranstaltung erneut ihrem hohen Stellenwert in der deutschen Querfeldein-Szene gerecht wird. Über 600 Voranmeldungen lassen große Felder in den insgesamt zwölf Rennen erwarten, der ASC Darmstadt rechnet laut Organisationsleiter Wilfried Raatz mit mehr als 800 Meldungen am nächsten Sonntag (23.).
Dabei greifen viele Faktoren, die eine solche Resonanz bewirken. Viele verschiedene Sonderwertungen und Wettbewerbe sorgen für ein breites Angebot an Reizen. Neben dem guten Ruf des Darmstadt-Cross’ lockt in diesem Jahr besonders das Finale des deutschen Cross-Cups, der nach fünf Jahren wiederbelebt wurde.
Nach dem Auftakt Anfang Februar in Neukirchen und Teil zwei vor Wochenfrist in Pforzheim wird in Darmstadt über die Gesamtsieger der einzelnen Altersklassen entschieden. Dazu erwartet der ASC Darmstadt ein Feld mit vielen deutschen Spitzenathleten, die sich für die Cross-Europameisterschaften Mitte Dezember im belgischen Brüssel empfehlen wollen. Die endgültige Nominierung wird Bundestrainer Detlef Uhlemann nach den Wettkämpfen auf der Lichtwiese vornehmen, ebenso die Nationaltrainer der Schweiz, die mit zwei Dutzend Athleten ebenfalls ihre Mannschaft ermitteln wollen.
Der zweite Schwerpunkt der Veranstaltung liegt neben dem Sprint-Cross (zwei Rennen über jeweils 600 Meter) erneut im Nachwuchsbereich. „Die Tendenz ist hier weiterhin steigend“, freut sich Raatz über die wachsende Resonanz an den Schulen, die erneut in Sonderwertungen für den Landkreis Darmstadt-Dieburg und die Stadt Darmstadt starten. „Wir haben in den letzten Jahren eben auch lange und laut genug getrommelt, damit wir so viele Schüler am Start haben.“
So bildet der Nachwuchs in diesem Jahr auch erstmals den sportlichen Rahmen der Veranstaltung. Die Schülerinnen B eröffnen den Reigen der Wettbewerbe um 12 Uhr, während die Schülerinnen und Schüler C um 15.45 Uhr das letzte Rennen des Tages bestreiten. „Wir hoffen, dass damit auch viele Zuschauer bis zum letzten Startschuss bleiben“, sagt Raatz, der damit auf negative Erfahrungen aus der Vergangenheit anspielt. Da tummelten sich, als die besten Läufer des Tages auf der Männer-Langstrecke ihre Sieger ermittelten, auf der Lichtwiese lange nicht mehr so viele Schaulustige wie zuvor bei den Schülerrennen.
Noch attraktiver und spektakulärer soll – für Teilnehmer wie Zuschauer – die Strecke werden. „Wir denken gerade über zusätzliche Hindernisse und Schlammpassagen nach“, verrät Raatz sein Konzept, auch die Herausforderungen auf dem Rundkurs weiter zu steigern. Offizieller Meldeschluss für den Darmstadt-Cross ist am Montag, doch auch am Wettkampftag sind bis eine Stunde vor dem jeweiligen Start Nachmeldungen noch möglich.












