Wer heute in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden und Umgebung unterwegs war, konnte wieder ein Sportevent der Extraklasse erleben: den dritten Sparkassen-Finanzgruppe IRONMAN Germany 70.3 in Deutschland. Rund 3.300 Athleten aus 42 Nationen – 2.500 Einzelstarter und 280 Staffeln – waren am Start und stellten sich in der Kurstadt der frühmorgendlichen Herausforderung, die aus 1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen bestand. Titelsponsor dieses Halb-IRONMAN war wie im vergangenen Jahre die Sparkassen-Finanzgruppe unter Federführung der Nassauischen Sparkasse (Naspa). Laut Aussage der Stadt Wiesbaden verfolgten 80.000 bis 90.000 Zuschauer live, wie Profiathleten und Freizeitsportler sich dem “härtesten halben Tag des Jahres” stellten.
Rund 15.000 Frühaufsteher hatten sich bereits bei der Schwimmstrecke am Schiersteiner Hafen versammelt, um den Start der Profiathleten um 8.00 Uhr mitzuerleben. Schon sie wirbelten das Wasser im Schiersteiner Hafen gehörig auf, bevor sich anschließend die zahlreichen Altersgruppenathleten gestaffelt ins kühle Nass begaben. Nach dem 1,9 km-Schwimmkurs mit Wende ging es für die Sportler dann auf die anspruchsvolle Radstrecke durch den hügeligen Rheingau-Taunus-Kreis. Bei der 90 km-Etappe mit einigen hohen Anstiegen, kurvigen Serpentinen und rasanten Abfahrten kamen selbst ambitionierte Radfahrer ganz schön ins Schwitzen. Besonders die Anstiege in Kiedrich und “The Hammer”, zwischen Nieder- und Ober Libbach, verlangten den Sportlern alles ab. Gebührende Unterstützung bekamen die Teilnehmer von den jubelnden Fans, Freunden und Verwandten, welche zahlreich die Teilnehmer an der Radstrecke anfeuerten. Beim abschließenden Vier-Runden-Laufkurs durch die City und den malerischen Kurpark setzten die Sportler noch einmal alle Kräfte frei – nicht zuletzt auch wegen den vielen tausenden von Zuschauern, die sich dieses außergewöhnliche Sportereignis in Wiesbaden nicht entgehen lassen wollten und den ersten wie den letzten Athleten gleichermaßen anfeuerten.
Als Erster lief Sebastian Kienle in neuer Streckenrekordzeit nach 4:04,35 Stunden ins Ziel vor dem Wiesbadener Kurhaus und darf sich ab sofort IRONMAN 70.3 Germany-Sieger 2009 nennen. Platz 2 und 3 bei den Männern gingen an Michael Raelert in 4:05,25 und Mathias Hecht (Schweiz) in 4:05,53. Beide blieben damit ebenfalls unter der alten Rekordzeit. Bei den Profi Frauen setzte sich Yvonne van Vlerken aus Holland in 4:42:46 Stunden vor Tina Bomann aus Finnland (4:49:26) und Andrea Steinbecher aus Goslar (4:49,28) durch.
Der Oberbürgermeister der Stadt Wiesbaden, Dr. Helmut Müller, zeigte sich zufrieden mit der Veranstaltung: „Ich bedanke mich sehr bei allen, die diesen tollen Wettkampf unterstütz haben, wie die Polizei, alle freiwilligen Helfer, die erstklassige Organisation und natürlich bei den fast 90.000 Zuschauern an den Wettkampfstrecken.“
Kurt Denk, Geschäftsführer der Ironman Europa Zentrale, Zitat: „Klasse Wettkampf, Klasse Sieger, gutes Wetter, viele Zuschauer, summa summarum sind wir rundum glücklich. Dies war ein gelungener dritter IRONMAN Germany 70.3, zu der auch die vielen tausend freiwilligen Helfer hervorragend beigetragen haben und natürlich auch wieder einmal „unser Freund Petrus“ – der wohl ein Ironman sein muss. Ich bin rundum glücklich mit dem Ablauf und dem Wettkampf.“
(Pressemitteilung)











