Der Tagesschausprecher und die schöne Mrs. Germany World verfolgen unterschiedliche Ziele im Jedermannrennen

9. März 2012
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Der Kluge und die Schöne werden bei der Skoda Velotour in diesem Jahr sicherlich viele Blicke auf sich ziehen.

Unter den vielen VIPs beim Jedermannrennen im Rahmen des Radklassikers Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt stechen am 1. Mai zwei hervor: Tagesschausprecher Marc Bator aus Hamburg und Susann Raddatz, Mrs. Germany World 2008/2009, aus Königstein. Der 39 Jahre alte Marc Bator will als ambitionierter Radfahrer den Feldberg erklimmen, Susann Raddatz muss sich als blutige Anfängerin auf dem Rennrad erst noch in Form bringen.

Seine Leidenschaft jenseits seines anspruchsvollen Jobs als Journalist, Reporter, Moderator und Sprecher gilt dem Radsport, den er seit gut eineinhalb Jahren wieder intensiv und mit der Unterstützung seiner Frau betreibt. So plant Marc Bator für dieses Jahr eine Teilnahme an der Flandern Rundfahrt Ende März und beim New York Gran Fondo Ende Mai. Dazwischen liegt der Start am Main, und später kommen weitere Jedermannrennen dazu. Als Junge las er in der Zeitung von diesem hessischen Klassiker, jetzt nahm er eine Einladung von Veranstalter Bernd Moos-Achenbach an. „Das Rennen ist ein Ereignis, ein Rennen mit großer Tradition. Ich freue mich darauf. Ein Freund hat mich vor den giftigen Anstiegen im Taunus gewarnt. Die will ich live erleben und möglicherweise grandios scheitern. Denn bei uns im Norden geht’s eher flach zu“, beschreibt Marc Bator seine Erwartungen. Er hat sich für die längste Strecke über 103 Kilometer angemeldet.

Marc Bator sucht die Herausforderung auf zwei Rädern, Susann Raddatz dagegen wird froh sein, wenn sie die 42 Kilometer packt. Sie radelt für einen guten Zweck, für Susan G. Komen Deutschland – Verein für die Heilung von Brustkrebs, für den sie sich seit Jahren engagiert. Unter dem Slogan „Bike for the Cure“ wollen rund ein Dutzend betroffene und nicht betroffene Frauen bei der Škoda Velotour an den Start gehen und in der Komen-Farbe Pink als Team auftreten. Zur Stärkung des Gemein­schaftsgeistes und als Signal, dass Sport gut ist für Prävention und Nachsorge bei Brustkrebs. In den zwei Monaten bis zum Event will sich Susann Raddatz zusammen mit einem befreundeten Personal Trainer, Nunzio Esposito, ernsthaft auf die Škoda Velotour vorbereiten.

Neben diesen beiden prominenten Teilnehmern wird Jörg-Uwe Hahn, der Hessische Minister der Justiz, für Integration und Europa, den gesamten Event begleiten. Gregor Braun und Kai Hundertmarck, frühere Gewinner bei „Rund um den Henninger-Turm“, sowie Radcrossfahrer Ralph Berner gehen sogar auf die Strecke.

Titelsponsor der Velotour ist nach der gelungenen Zusammenarbeit im vergangenen Jahr der Automobilhersteller Škoda. Als offizieller Fahrzeugsponsor stellt er der Organisation 35 Fahrzeuge zur Verfügung. Škoda ist ein gutes Beispiel, wie umfangreich sich Firmen im Sport engagieren: Das Unternehmen schaltet zusammen mit dem Veranstalter Anzeigen in verschiedenen Publikationen, präsentiert sich in der Werbekolonne, auf dem Zielbogen des Jedermannrennens, mit Banden, Airsäulen, Bögen, auf den Urkunden und diversen Printmaterialien, Sponsorenwänden, Ausweisen, Bodenaufklebern, mit einem Werbespot auf den Großbildleinwänden und im Internet. Zwei Škoda-Roadshowbühnen stehen auf dem Frankfurter Opernplatz sowie im Rennzentrum Eschborn zur Unterhaltung der Zuschauer und Teilnehmer. Den Radfahrern schenkt Škoda die Starterbeutel sowie Sonnencreme und den BDR-Breitensportkalender, den Motorradfahrern Sicherheitswesten. Die Betreiber von Škoda-Autohäusern können Startplätze bei Škoda buchen und zum Beispiel ihren Kunden zu Gute kommen lassen. Es kann sich auch jeder für einen der 100 Startplätze bewerben. Die Teilnehmer dieses Teams lädt Skoda in einen eigenen VIP-Bereich ein. Und es gibt für sie eine eigene Pasta-Party. Es ist nicht übertrieben, wenn der Automobilhersteller mit dem Slogan „Motor des Radsports“ wirbt. Škoda ist zudem Sponsor sämtlicher ProTeams, des Bundes Deutscher Radfahrer, des Weltverbandes UCI sowie der Jedermannrennen in Köln, Hamburg und Berlin.

Die Škoda Velotour zählt in diesem Jahr zur Wettkampfserie German Cycling Cup und geht in die Wertung der erstmals vom Bund Deutscher Radfahrer ausgetragenen Deutschen Meisterschaft der Jedermänner ein.

Vom Radrennzentrum Eschborn, das auf dem Gelände von Mömax/Mann Mobilia XXXL liegt, starten die Hobby-Radler über drei Strecken: 42 (Marathon), 70 und 103 Kilometer lang sind die Distanzen. Alle Starter fahren mindestens einmal durch Frankfurt und passieren dabei den Rundkurs. Die Marathonstrecke gilt als moderat und kann auch von Familien absolviert werden, die 70-km-Distanz ist mittellang und „knackig“ und die Langdistanz verlangt von den Startern schon die „Feldberg­tauglichkeit“. Das Ziel der Radfahrer liegt wie das Ziel der Skater in Eschborn. Die Skater haben die Wahl zwischen 42 und 70 Kilometern sowie der neuen Distanz über 21 Kilometer (Halbmarathon), die auf dem Frankfurter Reuterweg gestartet wird. Mit dabei sind auch diese Kategorien: „Sonderräder“ (Liegeräder, Sonderbauten, Velomobile etc.), Handbiker, Tandems und Tretroller. Bisher haben 1575 Radfahrer und knapp 150 Skater ihr Kommen angekündigt.

Zwischen den vielen Starts, Durchfahrten und Zielankünften unterhält eine Musik-Band die Fans.

„3 Monkeys and a Dog“ kommen, eine Acustic Cover Band. Die vier Jungs machen reine, handgemachte Musik nach dem Motto „unplugged at it’s best“ und bieten somit das ideale Programm an Rock, Pop und Blues Musik. Dabei legt die Band keinen Wert auf riesige Anlagen, Multieffekte oder Soundgiganterie, sondern spielt – lediglich bestückt mit Gitarren, Bass und Mundharmonika – alte Klassiker der Beatles oder Stones bis hin zu aktuellen Hits von Bon Jovi, Eric Clapton und Lenny Kravitz. Für die Kinder gibt es im Eschborner Radrennzentrum mehrere Spiel-Parcours, an den Ständen informieren Radmaterial-Experten über ihre Ware und kulinarisch warten verschiedene Köstlichkeiten auf die Zuschauer und Begleiter der Aktiven. Und was es mit Velo Mobilen auf sich hat, kann man auch herausfinden.

Angelika Müller

PfunRun

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