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DJK/SSG Darmstadt bleibt auf Kurs, FSV Schneppenhausen bricht ein

Die DJK/SSG Darmstadt bleibt auf Kurs: Durch einen 5:2-Erfolg bei Tvgg Lorsch festigte der Club vom Müllersteich den zweiten Tabellenplatz in der Fußball-Gruppenliga und empfängt am kommenden Sonntag Aufsteiger VfR Fehlheim (Tabellenvierter) zum Spitzenspiel. Germania Pfungstadt gelang gegen die SKG Ober-Beerbach mit Glück der dritte Saisonsieg (2:0). Mit einer Punkteteilung trennten sich die SG Dornheim und Hassia Dieburg (2:2). Für eine negative Überraschung sorgte FSV Schneppenhausen: Der Aufsteiger unterlag beim bisher nur bedingt erfolgreichen FC Fürth deutlich mit 0:7.

Germania Pfungstadt – SKG Ober-Beerbach 2:0 (1:0). „Fortuna ist an den ‘Grünen Steg’ zurück gekehrt“, lautete Heinz-Peter Kesslers Bilanz der Partie, die mit einem glücklichen Sieg endete. Wenn die Begegnung nämlich einen Sieger verdient hätte, wäre dies Ober-Beerbach gewesen. Die Gäste gefielen durch sehenswertes Kombinationsspiel, ließen jedoch die Durchschlagskraft vor dem gegnerischen Tor vermissen. Pfungstadt ließ Ober-Beerbach das Spiel machen und verlegte sich aufs Kontern. Zwei dieser Gegenstöße schlossen Dennis Böck (38.) und Dennis Bender (84.) mit ihren Saisontoren Nummer acht beziehungsweise vier ab. „Wäre Ober-Beerbach kaltschnäuziger gewesen, wäre die Partie anders ausgegangen“, gab Kessler als Hinweis in Richtung Ober-Beerbach ab.

SG Dornheim – Hassia Dieburg 2:2 (1:2). Die Hassia präsentierte sich erneut in guter Form und lag zur Pause durch zwei Treffer von Thorsten Schnitzer (36., Foulelfmeter und 44.) verdient in Führung. Dornheim ließ im Vergleich zu den letzten Partien eine Steigerung erkennen und glich nach anfänglicher Führung (Ali Krasniqi/30.) durch Tobias Schmitz (63.) aus. Dieburgs Fatih Yakut (65.) vergab die beste Chance zum möglichen Sieg, der nicht unverdient gewesen wäre.

FSV Schneppenhausen – FC Fürth 0:7 (0:3). Dass Schneppenhausen nach dem überraschenden 3:1-Erfolg gegen Spitzenreiter SV Geinsheim gleichermaßen überraschend einbrechen würde, hatte niemand auf der Rechnung. „Wahrscheinlich waren einige der Meinung, das Spiel gegen Fürth wäre ein Selbstläufer“, spekulierte FSV-Abteilungsleiter Alexander Klaus. Doch da irrten sich die Betreffenden gewaltig: Mit Fürth kam „eine der bisher spielstärksten Mannschaften der Liga“ (Klaus) nach Schneppenhausen und räumte dort auch verdientermaßen ab. Meister (5.), Ester (39./72.), Doganay (45., Eigentor), Kneißl (49./55.) und Becker (77.) verschafften der klaren Fürther Dominanz zählbaren Ausdruck. „Das einzig Konstante bei uns ist die Inkonstanz“, antwortete Klaus auf die Frage, wieso seine Mannschaft nach vorherigen guten Leistungen derart einbrach.

Tvgg Lorsch – DJK/SSG Darmstadt 2:5 (0:3). Grundsätzlich hatten die Gäste Lorsch im Griff, weshalb sie sich bei den Gegentoren durch Jan Zeug (47.) und Andreas Helwig (81.) auch „kleine Schlafmützigkeiten“ (DJK/SSG-Sprecher Andreas Graulich) erlauben konnten. Die Darmstädter machten, um erst gar keine Zweifel an ihrer Favoritenstellung aufkommen zu lassen, von Beginn an großen Druck und lagen zur Halbzeitpause nach Toren von Dennis Klein (5./22.) und Pierre Pester (39.) mit 3:0 in Führung. Lorsch spielte phasenweise durchaus gefällig, hatte jedoch kaum Strafraumaktionen. Timm Traser (53.) und Klein (62.) mit seinem dritten Tor machten den Sieg perfekt.

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