Mit den Spielen am Samstag in Bergisch-Gladbach und der Heimpartie gegen den Herforder EV ist der RSC am Wochenende doppelt gefordert. Die Begegnung am Samstag (20:00 Uhr) in Bergisch-Gladbach ist von der Papierform her sicherlich die schwierigere Aufgabe. Auch wenn die Gastgeber nach dem sehr guten 9. Platz in der Vorrunde als großer Anwärter auf Platz 1 in die Relegation gestartet sind und dort aber nicht immer überzeugen konnten, ist der ESV gegen den RSC Darmstadt klarer Favorit. Das Hinspiel in Darmstadt konnte der ESV Bergisch-Gladbach nach anfänglichen Schwierigkeiten sicher mit 8:3 gewinnen. Aber inzwischen haben sich die Leistungen der Darmstädter insgesamt verbessert, so dass die Mannschaft nicht ohne Optimismus die Auswärtsfahrt antritt.
Mit dem Herforder EV gibt am Sonntag ein NRW-Verbandsligist in Darmstadt seine Visitenkarte ab, der bisher eine sehr starke Relegationsrunde spielt und verdientermaßen auf dem 2. Platz steht. Die Stärke der Herforder bekamen die RSC-Spieler vor zwei Wochen selbst zu spüren, als man nach einem ganz schwachen Anfangsdrittel mit einer 2:6 Niederlage das Eis verlassen musste. Es zeigte sich aber auch in den beiden anderen Dritteln, dass man durchaus auf Augenhöhe mit dem Herforder EV spielen kann. Vorausgesetzt, die Mannschaft hält sich an die Vorgaben des Trainers und zeigt die notwendige Einstellung.
Für das Wochenende hat sich im Lager des RSC die Personallage etwas entspannt.
Zwar fällt Verteidiger Dirk Beckmann mit einer Meniskusverletzung für den Rest der Saison aus, aber dafür kehrt Routinier Jan Nissen wieder in den Kader zurück. Ebenso werden die Angreifer Marcel Schaary, Patrick Hoffmann und Volkan Toptaner dem Trainer wieder zur Verfügung stehen. Ob auch Verteidiger Robin Herzog ins Geschehen eingreifen kann, wird sich erst kurzfristig entscheiden.
Spielbeginn am Sonntag in der Eishalle Darmstadt ist um 18:00 Uhr.
(Alois Odemer)













