DOSB/Bach zu Integrationsbericht: Sport für Integration immer wichtiger

13. Januar 2012
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Der aktuelle Integrationsbericht der Bundesregierung bestätigt die wachsende Bedeutung des Sports für die Integration von Migrantinnen und Migranten in Deutschland.

Der Anteil von der Menschen mit Migrationshintergrund, die sich ehrenamtlich im Sport engagieren, hat sich innerhalb von drei Jahren nahezu verdoppelt (2007 2,6 Prozent, 2009 4,7 Prozent). Dagegen verzeichnet das ehrenamtliche Engagement dieser Bevölkerungsgruppe insgesamt einen Rückgang von 2 Prozent. Das stellt der am Freitag in Berlin von der Beauftragten für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Prof. Maria Böhmer präsentierte „Zweite Integrationsindikatoren- bericht“ fest.

Der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes Thomas Bach bezeichnete die Untersuchungsergebnisse als Ansporn und Bestätigung zugleich: „In der täglichen Praxis in unseren mehr als 91.000 Sportvereinen funktioniert Integration nicht erst seit gestern. Dass der Sport aber mittlerweile gegen den Trend starke Zuwächse erzielt, zeigt uns, dass wir mit unseren Integrationsprogrammen auf dem richtigen Weg sind. Wir werden weiter daran arbeiten, unsere Vereine und Verbände für Migranten zu öffnen.“

Der DOSB koordiniert seit 1996 gemeinsam mit dem Bundesinnenministerium und dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge das Bundesprogramm „Integration durch Sport“ und setzt sich für die Fortführung des mit dem Bundesgesundheitsministerium begonnenen erfolgreichen Netzwerkprojektes „Bewegung und Gesundheit – Mehr Migrantinnen in den Sport“ ein, das zur Zeit auf dem Prüfstand steht.

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