Ober-Ramstadt/Groß-Zimmern spielt im Derby gegen SKG Gräfenhausen Bahnrekord. Zum Rückrundenauftakt in der Dritten Bundesliga Nord kam es letztes Wochenende zu den erwartet spannenden Partien. Beide südhessischen Sportkegler-Mannschaften verloren jedoch, trotz ansprechender Leistungen, die Heimspiele. Am 10. Spieltag ging am Samstag KSG Darmstadt gegen Post SV Ludwigshafen (5750:5773) ebenso leer aus wie am Sonntag die Frauen der SG Arheilgen gegen KSC Eintracht Frankfurt (2614:2630).
Technische Probleme auf den Bahnen im Arheilger Sportzentrum führten zu einer halbstündigen Verspätung. Die Startformation Sabine Schwarz (424 Kegel) und Elvira Bökelmann (433) quitterte zu Beginn einen Rückstand von 50 Kegeln. Die Aufholjagd begann. Im Mittelpaar überzeugten Birgit Hauck (463) und Stephanie Rikal (444). Der Rückstand schmolz. Die SGA verkürzte den Rückstand auf einen Kegel.
,,Sehr spannend wurde es dann in der Schlusspaarung”, berichtete Iris Geider. ,,Es war ein ständiges Hin und Her und starke Nerven waren gefragt.” Kurz vor Schluss fiel die Entscheidung. ,,Während der letzten zehn Wurf mussten wir doch noch 15 Kegel abgeben”, so die Mannschaftsführerin, die selbst 437 Kegel erzielte. Partnerin Monika Stein kegelte 413 Punkte.
Ähnlich spannend verlief die Bundesligapartie der KSG Darmstadt gegen Tabellenführer SG Post Ludwigshafen. ,,Bereits im Anfangspaar ging es zur Sache”, erzählte Uwe Seibert. Carsten Sünner (959) und Andreas Schmitt (986) boten den Gästen mit Ex-Nationalspieler Koch (983) Paroli. Srecko Vidakovic (966) und Thorsten Thiede (928) gaben 56 Holz ab. ,,Im Schlusspaar konnten wir zwar noch mal aufholen, doch zum Sieg reichte es letztlich nicht mehr”, bilanziert der Kapitän. Mit Jacek Kolanowski (919) vermochte Seibert, bester Darmstädter (992), die Niederlage nicht abwenden.
400 Holz – der Unterschied zwischen Spitzenreiter und Schlusslicht der Hessenliga. Für die SG Ober-Ramstadt/Groß-Zimmern läuft es derzeit. Im Derby überrollte sie SKG Gräfenhausen mit Bahnrekord. Beim 5787:5387-Heimsieg überragten Peter Beck (1015) und Jurek Osinski (1014). Für Gräfenhausen sieht es duster aus. ,,So langsam muss man sich wohl mit dem Abstieg vertraut machen”, heißt es bei der SKG. Während SKC Höchst gegen Riederwald 5223:5108 gewann, war TuS/SKC Griesheim in Nauheim chancenlos (5350:5468).
Eine 2518:2535-Heimniederlage kassierten die Frauen von Gräfenhausen gegen Wiesbaden.











