Ein unbequemer Gegner
Fußball Verbandsliga: Viktoria Griesheim erwartet Neu-Isenburg – 1:0-Sieg gegen Dietesheim. Nach Prognosen der ,,Wetterfrösche“ sind die Chancen, dass es am Wochenende bei den Amateuren im Fußball wieder weitergeht ,,fifty-fifty. Bei der heimischen Viktoria ist klar, dass auf dem Kunstrasenplatz gespielt werden kann, wenn nicht wieder Schnee fällt; Regen und Kälte spielen keine Rolle.
Die Tabelle in der Verbandsliga hat, bedingt durch die Spielausfälle, derzeit ein schiefes Bild. So haben Rotweiß Darmstadt, Griesheim und der FCA aus Arheilgen (je 45 Punkte) jeweils ein Spiel weniger als Spitzenreiter Seligenstadt (46 Punkte). Dieser Vierkampf um Titel und Relegationsplatz (Zweiter) könnte bis zum Rundenende durchaus so weitergehen und verspricht noch einiges an Spannung. Die Griesheimer haben das Ziel hier mitzumischen.
Zu Gast ist am Sonntagnachmittag die SpVgg Neu-Isenburg, derzeit guter Tabellensiebter und ein sehr ernst zu nehmender Gegner. Eine der nur fünf Niederlagen der Viktoria in dieser Runde stammt aus dem 0:2-Vorspiel in Neu-Isenburg, wobei allerdings der Unparteiische keine glückliche Rolle spielte und den Isenburgern den entscheidenden Elfmeter ,,schenkte“. Doch aber auch so war der traditionsreiche Verein vor den Toren Frankfurts für Griesheim schon immer ein sehr unbequemer Gegner, der selten einmal bezwungen werden konnte.
Das erste Punktespiel nach der Winterpause gewann Griesheim klar mit 4:0 gegen den 1. FC Langen, das nächste Punktspiel in Oberrad fiel aus. Um in Form zu bleiben, organisierte man am Dienstagabend auf eigenem Gelände ein Freundschaftsspiel gegen die SpVgg. Dietesheim, derzeit Tabellenerster der Gruppenliga Frankfurt Ost mit acht Punkten Vorsprung. Trotz Temperaturen unter Null lieferten sich beide Mannschaften ein gute, gleichwerige Partie, geprägt von Tempo und Einsatz. Das 1:0 für Griesheim, das Oliver Nedic nach zehn Minuten nach einem an Kamil Kwiaton verwirkten Foulelfmeter erzielte, sollte das einzige des Spiels bleiben, wobei beiderseits gute Möglichkeiten nicht genutzt werden konnten. Bei der Viktoria kamen mit Johannes Rupp, Marco Fetsch, Jörg Finger und Mario Althaus vier talentierte A-Junioren zum Einsatz, die ihre Sache sehr gut machten.
Gegen Neu-Isenburg gibt es in personeller Hinsicht für Coach Reiner Kolitsch keine größeren Probleme. Nach wie vor verletzt sind Adam Michalczenia und Daniel Förster, ansonsten kann das beste Aufgebot einlaufen – sofern der Wettergott mitspielt.

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