Krokodile verlieren 3:7 in Herringen
Mit einem unbefriedigenden Ergebnis kehrten die Krokodile aus Herringen zurück. Spielerisch hatte sich das Team beim 3:7 nichts vorzuwerfen. In der weitgehend ausgeglichenen Begegnung gegen spielstarke Hausherren waren vier Penalties und drei Direkte für Herringen das Zünglein an der Waage. Nicht alle waren für die Darmstädter nachvollziehbar. “Gegen Herringen kann man verlieren”, so Trainer Alex Klein. “Aber das Ergebnis ist mindestens drei Tore zu hoch ausgefallen”.
Dabei startete der RSC hervorragend in die Partie und erwischte die Gastgeber eiskalt. Pedro Fragoso brachte sein Team 2:0 in Führung. Herringen wusste zu antworten, glich innerhalb kürzester Zeit aus und ging schließlich 3:2 in Führung. Fabian Schröter stellte den 3:3 Pausenstand her. Bis dahin lieferten sich beide Parteien einen spannenden Schlagabtausch auf Augenhöhe, in dem Darmstadt kontrolliert spielte und schöne Kombinationen zeigte. Nach der Pause kam Herringen agressiver aus der Kabine und mehr Zweikämpfe waren die Folge. Für die Krokodile waren einige Entscheidungen schwer nachvollziehbar und die Konzentration im Spiel wich dem Ärger. Herringen hatte weniger Probleme und nutzte die zugesprochenen Strafstöße. Darmstadt rannte nun dem Rückstand hinterher und hinterließ zwangsläufig Lücken in der Abwehr, die Herringen wiederum ausnutzen konnte. Am Ende standen die Krokodile trotz spielerisch guter Leistung wieder mit leeren Händen da. Trainer Klein war in einer Hinsicht zufrieden: “Das war spielerisch in Ordnung. Wir haben gut zusammengespielt und aus dem Spiel heraus wenig zugelassen. Nach dem Rückstand mussten wir dann offener spielen und wurden ausgekontert.” Eines müssen die Krokodile jetzt noch lernen: Sich durch Schiedsrichterentscheidungen nicht aus dem Konzept bringen zu lassen, sondern sich weiter auf ihr Spiel zu konzentrieren und die Antwort durch eine bessere Chancenverwertung zu geben.
Natalie Uhl












