Ira Wassermann am Mühlchen vor Christiane Brand

13. August 2013
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Beim 22. Mühlchen-Triathlon der SG Arheilgen feierten am Sonntag Starter aus der Region Siege. Aber auch Wiedereinsteiger durften sich freuen.

Alte Hasen, Wiedereinsteiger und Neulinge: Rund 300 Starter gingen bei der 22. Auflage des Arheilger Mühlchen Triathlon der SG Arheilgen ins Rennen. Zahlreiche Südhessen mischten im Jedermann-Wettkampf über 400 Meter Schwimmen im Naturschwimmbad, 17,5 km Radfahren und 4,5 km Laufen dabei in der Spitze mit – wie etwa Christiane Brand (SF Tria Roßdorf). Die Seriensiegerin (sieben Mal in den vergangenen Jahren) landete diesmal mit 30 Sekunden Rückstand auf Gewinnerin Ira Wassermann (Iron Endurance Team Darmstadt/1:06:01 Stunden) auf Rang zwei. Übrigens auch ein bekanntes Gesicht in Arheilgen, wie auch die Dritte Natalie Schlitt (BSG Merck/RSC Weiterstadt/1:07:16).

„Ich weiß gar nicht, wann ich hier gewonnen habe“, sagte Michael Breideband derweil. Im Jahr 2007 lag der Rüsselsheimer zuletzt am Mühlchen vorn. Nun gewann der 40-Jährige in 56:23 Minuten erneut. Keine Minute später sprintete mit Michael Waraus (Darmstadt/57:20) der nächste ehemalige Mühlchen-Sieger auf den zweiten Rang vor Pablo Delcastillo (Triatlon Hortelando/57:54).

Die Darmstädterin Anna Rein (SC Viernheim/1:13:01) hatte die Nase in der W 20 vorn. Astrid Endres vom SV Traisa dominierte einmal mehr die W 55 (1:14:42). In der W 60 sorgte Rita Friedrichs (1:33:19) für einen Heimsieg der SGA. Felix Kirmaier vom Software AG Team DSW Darmstadt war 1:02:12 Schnellster der Junioren. Platz eins in der M 50 ging an Vereinskollege Achim Hundsdorf (1:01:13). Jürgen Straulino (Roßdorf) belegte in 1:00:52 Rang eins in der M 55.

„Ich habe sechs Jahre keinen Triathlon mehr bestritten. Aber es geht noch“, freute sich Marcel Rückert. Die Berufsausbildung stand für den ehemaligen Nachwuchskaderathleten im Vordergrund. Beim Wiedereinstieg in den Dreikampf sprang nach 1:08:47 Stunden der siebte Platz in der M 25 für den Roßdörfer heraus.

Neuland betrat hingegen Gerry Göckel. „Was tue ich mir da denn an“, wirkte der Darmstädter kurz vor seinem ersten Triathlon skeptisch. 1:27:20 Stunden brauchte der Neuling nach einigen Holprigkeiten letztlich. Und der Ehrgeiz scheint ihn gepackt zu haben. „In der Wechselzone habe ich erst einmal mein Rad gesucht, das hat mich locker zwei Minuten gekostet“, berichtete Göckel.

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