Ironman Germany: Alles andere als der dritte Titel wäre für Timo Bracht eine Enttäuschung

29. Juni 2010
von Thomas Zöller

Tuchfühlung zum Podium ist das Ziel von Jan Raphael. Mit Timo Bracht und Jan Raphael gehen zwei Athleten des Commerzbank Teams am 4. Juli in Frankfurt ins Rennen, die ihre größten Erfolge beim Ironman Germany gefeiert haben. Für Timo Bracht gibt es wenig Steigerungsmöglichkeiten – hat er doch vor einem Jahr nicht nur seinen zweiten Europameistertitel
gewonnen, sondern auch einen Streckenrekord aufgestellt. Alles andere als die Titelverteidigung wäre demnach eine Enttäuschung für den Eberbacher. Jan Raphael machte schon einmal mit einem sechsten und vierten Platz im Weltklassefeld von Frankfurt auf sich aufmerksam. Seitdem ließ er weitere Top Ten Platzierungen bei Ironman Rennen folgen – zuletzt einen sechsten Platz beim Ironman South Africa im April dieses Jahres.
Gespannt wird das Duell zwischen Bracht und dem Hawaii-Dritten Andreas Raelert erwartet. Raelert lief im vergangenen Jahr noch drei Plätze hinter dem siegreichen Commerzbank Athleten ins Ziel, konnte sich seitdem aber weiter steigern. Beide  Athleten sind in dieser Saison noch nicht über die Langdistanz gestartet. Umso mehr freut sich Timo Bracht auf den Start bei seinem „Heimrennen“: „Hier in Frankfurt habe ich meine bisher größten Erfolge gefeiert und weiß genau, wie ich es wieder schaffen kann.
Es ist allerdings eine hochklassige Konkurrenz am Start, die mir das ganze sehr schwer machen wird. Da wird nicht nur jeder Fehler sofort bestraft, sondern jede Sekunde, in der man nicht an seine Grenzen geht. Zum Glück gibt es in Frankfurt die besten Fans der Welt. Sie sind so enthusiastisch und nah am Geschehen, dass man förmlich davon getragen wird.” Gut bekannt ist den Frankfurtern auch der Australier Chris McCormack, der das Rennen in 2008 gewonnen hat. Es sieht ganz danach aus, dass er das Duell Bracht-Raelert zum Dreikampf machen wird.
Jan Raphael hat weniger Druck von außen als sein Teamkollege. Der selbstkritische Hannoveraner war jedoch mit seinen letzten Ironman Ergebnissen nicht zufrieden und will beweisen, dass er es besser kann.  „Auch wenn das Podium für mich nur dann erreichbar ist, wenn die Top Favoriten patzen, will ich auf Tuchfühlung mit ihnen gehen. Ich werde alles daran setzen, damit dieses Rennen ein Wendepunkt zum Positiven für mich wird.“

(Pressemitteilung)

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