Die Frauen der SG Arheilgen gehen in der Dritten Liga dagegen leer aus.
Der vorverlegte erste Rückrundenspieltag endete für die Darmstädter Drittligisten am Wochenende unterschiedlich. Während die Männer der KSG Darmstadt am Samstag gegen SG Kelsterbach 5422:5400 gewannen, setzte es für die Frauen der SG Arheilgen eine 2757:2717-Niederlage am Sonntag in Heltersberg.
Das Hessenderby im Sportzentrum Orpheum gestaltete sich nach Mannschaftssprecher Uwe Seibert wiederum als „Krimi – ein reiner Nervenkrimi“. Bereits die Startpaarung Christian Barnetz (851 Kegel)
und Andreas Schmitt begann nervös, es stand viel auf dem Spiel. Die knappe Vorrundenniederlage wollten die Darmstädter in einen Heimsieg wandeln. Nach 95 Wurf „dann der Schock“. Der derzeit beste KSG-Kegler Andreas Schmitt schied mit Verdacht auf Muskelfaserriss aus – 452 Kegel wurden notiert. Auswechselspieler Frank Kunkel erzielte 436. Die Gäste gingen mit 100 Holz in Führung und die Anspannung stieg. Das Mittelpaar Srecko Vidakovic (872) und der Tagesbeste Peter Paul Haase (943) konterten. Eine knappe Führung wurde erspielt.
Im Schlusspaar standen Thorsten Thiede (928) und Uwe Seibert (940) den stärksten Gästespielern gegenüber. „Der Sack wurde aber zugemacht“, freute sich Trainer Rainer Aulbach über den wichtigen Arbeitssieg.
Trotz Auswärtsniederlage in Heltersberg sind die Frauen der SG Arheilgen „stolz auf die geschlossene und sehr gute Mannschaftsleistung“. Am Sonntag kam es zum erwartet schweren Spiel in der Pfalz. „Die Spielerinnen von Heltersberg haben einen super Heimschnitt“, so Mannschaftsführerin Iris Geider. Bereits in der ersten Spielpaarung mit Sabine Schwarz (454) und Elvira Bökelmann (443) führte die heimische Keglergilde. Die zweite Paarung Stephanie Rikal (457) und Birgit Hauck (463) als Tagesbeste erspielten ebenso wie die Schlusspaarung Monika Stein (452) und Iris Geider (448) solide Zahlen, dennoch wurde mit 40 Kegeln Unterschied verloren.













