Kein Happyend im Abstiegskrimi

17. März 2014
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Hessenliga. Viktoria verliert 1:2 in Hünfeld – Verschossener Elfmeter in 93. Minute

Wie schon so oft in dieser Runde verlor die Viktoria in den letzten Minuten wichtige Punkte. Nach der äußerst unglücklichen Niederlage in Hünfeld wird die Luft für die Griesheimer im Abstiegskampf immer dünner. Jetzt ist man mittendrin unter den neun Abstiegskandidaten, von denen es wahrscheinlich fünf erwischen wird.
In HĂĽnfeld gab es diesmal auch personelle Probleme. Mit Andreas Klug und Burkan Bilgin fielen zwei der besten TorschĂĽtzen aus, Enes Dursun und Marco Fetsch haben berufsbedingt die Mannschaft verlassen, Yannik Brehm fiel schon nach wenigen Minuten verletzungsbedingt aus. Aber auch bei den Gastgebern fehlten wichtige Leute, sodass sie eigentlich nur ihren enormen Kampfgeist entgegensetzen konnten. Spielerisch war Griesheim klar die bessere Mannschaft und verlor das Spiel nur, weil im Offensivspiel zu wenig gelang, bzw. man bei einigen Situationen einfach Pech hatte.
Die Gastgeber hatten bis zur Pause keine einzige echte Tormöglichkeit. Die Griesheimer Führung schien nur eine Frage der Zeit. Zweimal Kevin Jung und einmal Mark Dillmann hätten mit mehr Konzentration das äußerst wichtige Führungstor machen müssen. Das 0:1 kurz nach Wiederbeginn stellte den Spielverlauf auf den Kopf. Hünfeld nutzt die erste nennenswerte Gelegenheit zum 1:0, als Neidhardt mit einem schönen Schuss ins lange Eck erfolgreich war und damit die Hünfelder und ihre Fans noch mehr motivierte. Es ging einige Mal ,,zur Sache“. Zwei ganz dicke Chancen für Griesheim durch Fabian Windeck und Jean.-Marie Starck vereitelte Hünfeld Keeper Gutberlet mit glänzen den Reaktionen. Nach 78 Minuten musste er sich aber geschlagen geben, als Routinier Martin Schwarz, auffälligster Akteuer auf dem Platz, nach einem Frweistoß von Jörg Finger unerreichbar in dioe lange Ecke köpfte. Beide Teams wollten nun mehr, ein Punkt schien zu wenig. Es begann eine hektische Schlussviertelstunde mit beiderseits guten Chancen, von denen Hünfeld eine nach 87 Minuten nutzte. Allerdings ging dies auf die Kappe des Schiedsrichtergespanns. Der eine Linienrichter hob die Fahne (möglicherweise wegen Abseits), die Griesheimer Abwehr griff nicht mehr ein, doch der Schiri pfiff nicht und Hünfeld kam so zu seinem Siegtor. Und es sollte für die Viktoria noch schlimmer kommen. In der Nachspielzeit (93. Minute) pfiff der Schiedsrichter einen Elfmeter für Griesheim, der eigentlich keiner war, denn der Sturz des eingewechselte Efkan Erdem war unter der Kategorie ,,Schwalbe“ einzuordnen. Also Strafstoß und die Chance zum mehr als gerechten 2:2. Mannschaftskapitän Fabian Windeck übernahm die Verantwortung und traf nur den Pfosten. Es sollte nicht sein!
Kein Vorwurf vom Trainer und den mitgereisten Fans. Die Mannschaft hat im Rahmen ihrer Möglichkeiten alles gegeben. Hünfelds Trainer Weber sprach bei der Pressekonferenz von einem glücklichen Sieg.
Es spielten: Blessing – Finger, Hinterschied, Windeck, Walter – Brehm (15. Jung), Schwarz, Jourdan (65. Lewis), Starck – Dillmann (80. Erdem), Görlich.
Schiedsrichter: Lübberstedt (Neuhof) – Bis kurz vor Schluss gute Leistung, dann zwei sehr anzuzweifelnde Entscheidungen beim Tor zum 2:1 für Hünfeld und einem Elfmeter für Griesheim
Zuschauer: 200
Tore: 1:0 Neidhardt (49.), 1:1 Schwarz (78.), 2:1 Krieger (87.)
Tormöglichkeiten: Hünfeld 4, Griesheim 8
Gelbe Karten: HĂĽnfeld 4, Griesheim 2 (Windeck, Schwarz). er

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