Verjüngter Kader bietet Perspektiven.
Mit zwei Niederlagen im Heimturnier gegen Bison Calenberg (2:3) und Herten I (1:3) beenden die Krokodilinnen die Vorrunde in der Damen-Bundesliga. Als Tabellensechste starten sie am 4. Februar in Remscheid in die Platzierungsrunde. Gegner sind dort Hüls/Gera und Recklinghausen aus der eigenen Gruppe und Krefeld, Remscheid und Herten II aus der Gruppe B. Für die Finalrunde um die Meisterschaft haben sich Düsseldorf, Calenberg, Herten I, Cronenberg, Iserlohn und Lichtstad qualifiziert.
Für das Heimturnier am Sonntag hatten sich die RSC-Mädels etwas mehr erhofft. Am Ende reichte es aber wieder nicht ganz für einen Punktgewinn. Gegen Calenberg wurde die komplette erste Hälfte verschlafen. Die Krokodilinnen ließen dem Gegner zu viel Raum, waren oft nicht anspielbereit und ließen den nötigen Biss vermissen. Nach drei Toren der Gäste bis zur Pause schien sich bereits ein Debakel abzuzeichnen. Doch die Darmstädterinnen rissen sich zusammen, gingen früher in die Zweikämpfe und erarbeiteten sich zunehmend Chancen. In der zweiten Halbzeit stand die Defensive und durch zwei Tore von Larissa Heger witterte der RSC Morgenluft. In der Schlussphase arbeiteten sie für den Ausgleich – leider ohne Erfolg.
Gegen Herten kassierte das Team die deutlichste Niederlage der Hinrunde und eine Revanche sollte her. Und tatsächlich lief es diesmal deutlich besser. Die Hertenerin Nadine Halenkamp brachte die Gäste zwar nach fünf Minuten 1:0 in Front, doch die Antwort gab Larissa Heger nur zwei Minuten später. Das 1:1 gab Zuversicht, allerdings blieben die Offensivaktionen wie schon so oft zu harmlos. Defensiv lief auch noch nicht alles rund, dennoch blieb auch das RSC-Tor 10 Minuten lang sauber. Dann erzielte Kathrin Kieler den erneuten Führungstreffer für Herten. Mit 1:2 zur Pause war noch alles möglich und entsprechend motiviert kamen die Darmstädterinnen zurück aufs Feld. Bis kurz vor Schluss blieb die Partie offen. Dann fiel der Siegtreffer für die Gäste und den Krokodilinnen fehlte die Kraft, sich noch einmal aufzubäumen.
Damit steht der letzte Platz der Gruppe A fest. Erfreulich ist aber, dass das Team trotz personeller Ausfälle und entsprechend viel Einsatzzeiten für die beiden Youngster Katja Lenhard und Vanessa Stauch nicht weit vom Erfolg entfernt ist. Der Kader hat sich verjüngt und kann dennoch in voller Breite eingesetzt werden. So gehen die Krokodilinnen mit Zuversicht in die Platzierungsrunde.
Es spielten: Natalie Uhl (Tor), Larissa Heger (3), Katja Lenhard, Vanessa Stauch, Jutta Prochaska, Jasmin Kayser, Ina Rübenstrunk, Julia Foshag
Natalie Uhl











