Knappe Niederlagen für die Krokodilinnen

26. November 2013
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Zweimal 2:3 sorgt für lange Gesichter
Nach der Hälfte der Saison macht sich bei den RSC-Damen Ernüchterung breit. Die guten Ansätze sind wirkungslos verpufft und auf dem Konto ist nur ein einsamer Punkt aus acht Spielen zu finden. Auch am vierten Spieltag reichte es nicht zu mehr. Dabei waren die Voraussetzungen gut. Mit Krefeld/Hüls und Wuppertal hatte man schlagbare Gegner auf dem Programm. Doch in beiden Spielen leisteten sich die Darmstädterinnen Schwächephasen, die für die Entscheidung sorgten.
Zuerst ging es gegen Krefeld/Hüls. Beide Teams waren noch ohne Sieg und wollten die drei Punkte mit nach Hause nehmen. Entsprechend nervös gestaltete sich die Anfangsphase. Bis zur Pause konnte sich keine Seite entscheidend absetzen und die Torraumszenen waren wenig zwingend. Den Start in die zweite Halbzeit verschlief der RSC dann komplett. In den ersten drei Minuten fielen zwei Gegentore, bei denen man der Darmstädter Torfrau anmerkte, dass sie noch nicht wieder ins Spiel gefunden hatte. Zwar antwortete Larissa Heger einige Minuten später mit einem wütenden Schuss in den Winkel, doch Krefeld/Hüls stellte den alten Abstand wieder her. Die drei Gegentreffer rüttelten den RSC zwar wach und Heger konnte einen weiteren Schuss zum 2:3 unterbringen, doch es reichte nicht mehr für einen Punktgewinn.
Im zweiten Spiel gegen die Moskitos stand man der Tabelle nach vor der schwereren Aufgabe. Doch die Krokodilinnen waren jetzt wacher und es gelangen einige schöne Kombinationen. Das 1:0 für Darmstadt erzielte schließlich Franziska Strobel mit einem Fernschuss. Mit dem knappen Vorsprung ging es in die Pause und diesmal wurde der Start in die zweite Hälfte nicht verschlafen. Die Mannschaft spürte, dass hier ein Sieg drin war. Wieder war es ein Schuss von Strobel, der den Weg ins Tor fand und es stand 2:0 für Darmstadt. Dann folgte ein Aufbäumen der Moskitos und die Krokodilinnen gerieten ins Schwimmen. Entscheidend waren aber nur zwei Minuten. Beim ersten Gegentreffer (31.) war Torfrau Natalie Uhl machtlos: Ein Schuss wurde unglücklich von der eigenen Abwehr abgefälscht. Nur wenige Sekunden später zappelte der Ball nach einem Alleingang von Naomi Lückenhaus schon wieder im Netz und die Darmstädterinnen standen unter Schock. Das nutzte Kim Henckels in der 32. Minute, um den Siegtreffer für Wuppertal zu erzielen. Kurz vor Schluss vergab Henckels den Direkten beim 10. Darmstädter Teamfoul, dann war das Spiel zu Ende.
Die Enttäuschung bei Spielerinnen und Trainer war groß. Wieder einmal war man nahe dran an einem Sieg, um dann doch mit leeren Händen heimzufahren. Trainer Micael Barreto bringt das Problem auf den Punkt: „Über den Spieltag gibt es nicht viel zu sagen. Beide Gegner waren nicht stärker als wir. Wir haben immernoch das Problem, dass wir keinen Zug zum Tor haben und zu wenig Tore schießen.“
Etwas Positives gibt es aber doch zu vermelden. Nach einer Auszeit ist Jugendspielerin Mariella Armbruster zum RSC zurückgekehrt und stellt eine willkommene Verstärkung für den kleinen Kader der Krokodilinnen dar.
Es spielten: Natalie Uhl (Tor), Luciana Brum de Freitas (Tor), Larissa Heger (2), Franziska Strobel (2), Sarah Kolbe, Gwen Koch, Mariella Armbruster

Natalie Uhl

PfunRun

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