Krokodile verspielen 4:0 Führung

1. Dezember 2013
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Gute erste Hälfte reicht nicht zum Sieg
Es war eine perfekte erste Halbzeit für den RSC Darmstadt, der zur Pause 3:0 führte. Doch die Löwen kamen eindrucksvoll zurück und die packende Partie endete schließlich 5:5 unentschieden. Mit dem gewonnenen Punkt schieben sich die Krokodile zunächst auf Platz fünf vor, haben aber noch das Nachholspiel gegen Recklinghausen ausstehen.
Das Torfestival wurde bereits in der zweiten Minute eingeleitet. Max Hack durfte vom Penaltypunkt ran und verwandelte die Chance eiskalt zum 1:0. Der frühe Treffer gab den Hausherren Schwung und während die Löwen kein Mittel fanden, die Darmstädter Abwehr um Torhüter Schröter zu knacken, kam der RSC durch den starken Bender zu den Treffern zwei (6.) und drei (15.). Zur Pause hatte man nicht das Gefühl, dass Cronenberg das Spiel noch einmal drehen könnte. Auch in der zweiten Halbzeit erwischte Darmstadt den besseren Start und Max Hack erhöhte auf 4:0. Doch dann schlichen sich Fehler ein, während die Löwen den Druck erhöhten. Möglicherweise fühlten sich die Krokodile zu sicher, auch noch nach dem 1:4 in der 28. Minute, denn langsam bekam der Gast Oberwasser und verkürzte innerhalb von zwei Minuten auf 3:4 (36./38.). Dann war der RSC wieder da, gewann Sicherheit zurück und fünf Minuten vor Abpfiff schien Bender mit seinem dritten Treffer sein Team auf die Zielgerade zum Sieg zu führen. Doch nicht mit den Löwen! Die drehten nochmal auf, verkürzten in der 47. und nutzten schließlich eine Uaufmerksamkeit in der hessischen Abwehr, um nur eine Minute vor Schluss den ärgerlichen Ausgleich zu erzielen. „Wir hätten heute einen Sieg verdient gehabt, haben aber unseren Lohn nicht abgeholt“, resümiert Trainer Klein. „Cronenberg hat eine starke Mannschaft und immer weitergemacht. Am Ende hat ein Fehler die Partie entschieden. Trotzdem: Das war ein großartiges Spiel und wir fahren mit Selbstbewusstsein nach Herringen.“
Es spielten: Nico Schröter (Tor), Philip Leyer (Tor), Max Hack (2), Felix Bender (3), Micael Barreto, Fabian Schröter, Philip Wagner, Jorge Gonzalez Dominguez, Micha Lenhard, Marco Stauch

Natalie Uhl

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