Zum 18. und letzten Spieltag in der Dritten Bundesliga Nord gab es für KSG Darmstadt am Samstag nichts mehr zu holen. Stark ersatzgeschwächt verloren die Sportkegler 5288:5437 bei SG Fortuna Rodalben. Hingegen bestätigte SG Arheilgen den Aufwärtstrend. Die Südhessinnen siegten bei der Keglergilde Heltersberg am Sonntag mit 2568:2635.
Trotz stressiger Anreise in die Pfalz („Wir kamen wegen diverser Umleitungen erst fünf Minuten vor Spielbeginn an.“) startete das Anfangspaar Sabine Schwarz (440 Kegel) und Elvira Bökelmann (438) mit 30 Kegeln Vorsprung. Die Mittelpaarung trumpfte auf. Eine starke Leistung von 915 Punkten kegelten Birgit Hauck (451) und die Tagesbeste Stephanie Rikal (464). Das Konto erhöhte sich um weitere 40 Zähler. „Der Sieg durfte nun nicht mehr vergeben werden“, berichtet Monika Stein. „Doch in der letzten Paarung lief es nicht ganz so Rund.“ Heltersberg kämpfte sich Kegel um Kegel heran. „Es sollte doch noch ein spannendes Spiel werden.“ Letztlich brachten Iris Geider (419) und Monika Stein (449) das Spiel nach Hause und sicherten, wie im Vorjahr, den dritten Platz in der Abschlusstabelle. Nunmehr im fünften Bundesligajahr konnten sich die Darmstädterinnen im oberen Drittel etablieren. „Darauf sind wir stolz“, verlautet es aus dem Lager der SG Arheilgen.
Ohne vier Stammspieler war das Ziel – „Wir wollen auf Platz drei springen, wenn die Konkurrenz patzt“ – nicht zu realisieren. Gegen Fortuna Rodalben waren „die Vorraussetzungen kurzfristig denkbar schlecht geworden“, so Uwe Seibert. Mit den Stammkräften Srecko Vidakovic, Andreas Schmitt, Carsten Sünner und Michael Lieb beklagte die Mannschaft von Trainer Rainer Aulbach vier Ausfälle. Zwar überraschte die Startformation mit Jacek Kolanowski (926) und Christian Barnetz (884) mit der Führung von 56 Holz. „Im Mittelpaar konnten wir dieses Niveau nicht mehr ganz halten“, erklärt der Mannschaftsführer den Rückstand von Christian Krumbiegel (850) und Markus Bissbort (872), der erst sein zweites Saisonspiel bestritt. Auch die Stammspieler „konnten das Ruder nicht mehr herum reisen“. Thorsten Thiede (871) und Uwe Seibert (885) blieben unter ihren Möglichkeiten. Trotz der Niederlage beendet die Mannschaft vom Orpheum die zweite Spielzeit in der dritten Bundesliga auf einem guten vierten Platz.
Nach der 5465:5643 Auswärtsniederlage gegen TV Haibach belegt die Spielgemeinschaft Ober-Ramstadt/Groß-Zimmern ebenfalls den vierten Rang in der Abschlusstabelle der Hessenliga. Aufsteiger TuS/SKC Griesheim klettert nach dem Heimsieg (5330:5179) gegen BG Wiesbaden auf Position sechs. Hingegen verabschiedet sich SKG Gräfenhausen gegen RG Goldbach (5280:5329) aus der obersten hessischen Spielklasse.
Auch die Vereinskolleginnen steigen nach der 2502:2563 Niederlage gegen Tabellenführer Großostheim in die Regionalliga ab.
Spielplan und Saisonverlauf haben der Regionalliga B ein echtes Endspiel beschert -Tabellenführer SVS Griesheim traf am Samstag auf den punktgleichen Verfolger Nibelungen Lorsch 2. Griesheim, in der Rückrunde noch ohne Punktverlust, zeigte schnell, dass man zu Hause die Meisterschaft perfekt machen wollte. Markus Heller legte starke 968 Punkte vor. Mit dem 5416:5257-Sieg feierten die Kleeblätter den Aufstieg in die Hessenliga.












