Noch vier Spieltage sind bis zum Saisonende der Fußball-Verbandsliga zu absolvieren. Feststellen lässt sich, dass der Tabellenletzte SG Anspach bei derzeit 18 Punkten als erster Absteiger feststeht. Darüber hinaus sind jedoch kein Vorentscheidungen gefallen. Von den Vereinen aus dem Fußballbezirk Darmstadt nähert sich der FC Alsbach noch am ehestern der Planungssicherheit für die kommende Saison: Die Bergsträßer haben bei aktuell 40 Punkten den Klassenerhalt so gut wie sicher geschafft. Ein Sieg im Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten FC Kalbach (Sonntag, 15 Uhr) würde diesbezüglich Fakten schaffen.
Mindestens zwei Siege fordert indessen Dirk Wolf, Trainer des SV Darmstadt 98 II, aus den verbleibenden Partien. Der erste Erfolg soll am Sonntag im Heimspiel gegen TGM/SV Jügesheim eingeholt werden: “Jetzt gibt es kein großes Taktieren mehr. Wir sind nur vier Punkte vom Abstiegsrelegationsplatz entfernt und müssen gewinnen, um diese Situation zu verbessern”, gibt Wolf die Zielsetzung vor. Dass der um einen Punkt bessere Tabellennachbar Jügesheim einen stark besetzten Kader hat, weiß auch Wolf: “Wir müssen Jügesheim beschäftigen und ständig Vollgas geben. Dazu brauchen wir Typen, die sich für nichts zu schade sind. Nur wenn jeder Einzelne für die Anderen kämpft, werden wir bestehen”, appelliert Wolf an die Moral der Mannschaft.
Abseits vom Thema Klassenerhalt verbleiben dann noch drei Mannschaften aus dem Darmstädter Fußballbezirk, die den Aufstieg in die Hessenliga im Visier haben. Die besten Karten hält derzeit Rot-Weiß Darmstadt. Der Spitzenreiter hat vier Punkte Abstand auf Verfolger FCA Darmstadt. Die Rot-Weißen spielen am Sonntag beim Tabellenfünften Spvgg Oberrad, der bei 51 Punkten bestenfalls Chancen theoretischer Natur auf den Aufstiegsrelegationsplatz zwei hat.
Ins Hintertreffen geraten ist in dieser Hinsicht auch Viktoria Griesheim. Der Tabellen-Vierte hat vier seiner letzten fünf Partien verloren (bei einem Unentschieden) und die Aufstiegs-Frage damit praktisch für sich selbst beantwortet. “Für uns gilt es jetzt einfach nur, mal wieder ein Spiel zu gewinnen und die Runde ordentlich zum Abschluss zu bringen. Nach mehr gucken wir gar nicht”, meint Trainer Rainer Kolitsch vor dem Heimspiel am heutigen Freitag (19 Uhr) gegen den FV Bad Vilbel.
Gewinnen will auch Richard Hasa, dessen Mannschaft am Sonntag Eintracht Oberursel empfängt. “Wir müssen zusehen, dass Seligenstadt nicht an uns heran kommt”, sagt Hasa mit Blick auf den nächsten Verfolger und fordert: “Drei Punkte im Heimspiel, ein anderes Ziel kann es gar nicht geben.”












