Palina Dubinos Sorge ist unbegrĂĽndet

14. August 2012
von

ASC-Athletin ist am Mühlchen klar voraus – Bei den Männern reichen fünf Sekunden – Unterschriften begehrt.

Autogrammstunden gab es am Sonntag beim Arheilger MĂĽhlchen Triathlon. Sind sonst die Signaturen der Sieger und Stars begehrt, waren diesmal alle Sportler gefragt: Die BĂĽrgerinitiative „Mucken fĂĽr’s MĂĽhlchen“ sammelte Unterschriften zum Erhalt des städtischen Naturbades, das aus KostengrĂĽnden geschlossen werden soll. Was auch das Aus fĂĽr den Wettkampf bedeuten wĂĽrde – zum Bedauern der Sportler, von denen Palina Dubino (ASC Darmstadt) und Marius Overdick (TV Lorsbach) diesmal die besten waren.

„Der Mühlchen Triathlon war wieder fantastisch. Zum Glück gibt es diese Veranstaltung als eine der ältesten und besten Events für Breitensportler“, sagte Rainer Goldbach, der den Dreikampf in 1:12:45 Stunden meisterte. Genau das ist seit Jahren die Strategie der Triathlonsparte der SG Arheilgen. „Wir haben neben ambitionierten Triathleten eine ganze Reihe von Neulingen dabei“, erklärte Gerd Herrlitz. „Unseren Ruf als Einsteiger-Triathlon haben wir gefestigt“, so der neue Organisationschef weiter. Und er verriet: „Die Planungen für die 22. Auflage beginnen bereits.“
Bei der 21. Auflage am vergangenen Sonntag war Marius Overdick über die 400 Meter Schwimmen, 17,5 Kilometer Radfahren und 4,5 Kilometer Laufen nicht zu schlagen. Der 18 Jahre alte Kaderathlet setzte sich mit 55:42 Minuten knapp vor Lokalmatador Michael Waraus durch. Am Ende lag Sieger Overdick bei seiner sechsten Teilnahme („Das ist fast mein Heimwettkampf“) fünf Sekunden vor dem Altersklassensieger der M 45. 13 Sekunden später erreichte der Hauptklassensieger Reinhard Becker als Gesamtdritter die Ziellinie.
Unruhig war unterdessen Palina Dubino. „Ich hoffe, es hat zum Sieg gereicht“, sagte die Triathletin vom ASC Darmstadt während des Wartens auf die Ergebnislisten. Es reichte, die Sorgen waren unbegründet. Fast drei Minuten lag Dubino (1:01:23 Stunden) vor Johanna Meyer von Viktoria Wombach (1:04:22). Jasmin Rupp (1:05:16) kam auf den den dritten Platz.

Und es gab Kurioses. „Ich brauche rechts einen anderen Schuh“, forderte Alexander Nintschew von einem Betreuer. Probleme mit dem Schuhwerk hatte der Merck-Betriebssportler bereits beim Anziehen nach dem Schwimmen in der Wechselzone. Trotz des Malheurs sprang in der Zeit von 58:32 Minuten der zweite Platz in der M 40 heraus. Sandra Nintschew hingegen kämpfte mit der Startnummer: Das Nummernband samt Idendifikationsnummer 135 waren kurzzeitig verschwunden. „Ich habe beim Ausziehen des Radtrikots die Nummer mit ausgezogen“, erklärte die Merck-Sportlerin. Wieder war der Betreuer gefordert. Schließlich war die Startnummer auf der Stadionrunde wieder an der Frau. Und in 1:10:57 Stunden sicherte sich Nintschew sogar den ersten Platz in der W 40.

PfunRun

Z

Schlagwörter



Allgemein

Kategorien