Durch ein “Last-Minute-Tor” gewann Germania Pfungstadt in der FuĂball-Gruppenliga beim FSV Schneppenhausen mit 2:1 (0:0). Neuzugang Giuseppe Messinese hatte die Gastgeber in Front gebracht, auf der Gegenseite stach mit Veysel Bilemz ebenfalls eine Neuverpflichtung. Schneppenhausen bleibt durch die Niederlage weiterhin auf dem letzten Tabellenrang. Auf den vorletzten Platz rutschte die SKG Ober-Beerbach durch eine 1:3-Niederlage beim Tabellenzweiten VfR Fehlheim. Hassia Dieburg verbesserte sich durch einen 1:0-Sieg bei Rot-WeiĂ Walldorf auf Rang fĂŒnf.
FSV Schneppenhausen – Germania Pfungstadt 1:2 (0:0). Dennis Benders Siegtreffer in der 90. Minute lieĂ Pfungstadt jubeln und Schneppenhausen verzagen. SchlieĂlich sollte die 0:5-Scharte aus dem Hinspiel ausgewetzt werden und auch hatten die Gastgeber gute Torchancen, um selbst zu gewinnen. So traf Neuzugang Giuseppe Messine in der 48. Spielminute nur den Pfosten, schoss Dominik Lewis (83.) aus acht Metern Torentfernung ĂŒber das GehĂ€use und wurde Michail Ioannidis bei einem Kopfballversuch in der Nachspielzeit festgehalten. “Das hĂ€tte Elfmeter fĂŒr uns geben mĂŒssen”, meinte Schneppenhausens Abteilungsleiter Alexander Klaus, der hinzufĂŒgte: “Ein Unentschieden wĂ€re gerechter gewesen.” Allerdings hatten die Gastgeber GlĂŒck, dass sie nicht gleich von Beginn an in RĂŒckstand gerieten: Bender kam in der fĂŒnften Minute freistehend zum Kopfball, traf dabei aber nur die Torlatte. Pfungstadt dominierte und machte das Spiel, Schneppenhausen brachte kaum Konstruktives oder Verwertbares nach vorne zustande. Messineses Pfostentreffer machte jedoch offenbar Lust auf mehr. Danach hatten die Gastgeber ihre beste Phase, in der Lewis seinen neuen Sturmpartner musterhaft bediente und jener zur FĂŒhrung der Gastgeber einschoss (63.). WĂ€re Lewis’ spĂ€tere GroĂchance im Tor gelandet, wĂ€re der FSV wohl diesmal als Sieger vom Platz gegangen. Dies verhinderten jedoch vor allem drei Joker, die auf PfungstĂ€dter Seite stachen: Erst bediente der eingewechselte Ămit Bilmez seinen Bruder Veysel, der neun Minuten vor seinem Ausgleichstreffer (85.) ins Spiel gekommen war. Und dann gab auch noch der eingewechselte Ankido David die Vorlage zu Benders entscheidendem Treffer. “Wir haben eine tolle Moral gezeigt, der Sieg geht damit vollkommen in Ordnung”, lautete das Fazit von Germania-Sprecher Heinz-Peter Kessler.
VfR Fehlheim – SKG Ober-Beerbach 3:1 (1:1). Vom ChancenverhĂ€ltnis her war der Spielausgang durchaus angemessen, wobei das Engagement der GĂ€ste lange Zeit gereicht hatte, um fĂŒr einen Gleichstand zu sorgen. So lag die SKG durch einen Treffer von Besim Reka (28.) sogar in FĂŒhrung, und auch nach dem Ausgleich per Foulelfmeter durch Marcus Koch (31.) war noch alles möglich. “Wir waren mehr als ebenbĂŒrtig”, meinte SKG-Sprecher RĂŒdiger PlöĂer. RenĂ© MĂŒller vergab kurz vor dem Pausenpfiff die Gelegenheit zur erneuten FĂŒhrung der GĂ€ste. Nach dem Seitenwechsel verstĂ€rkte Fehlheim den Druck, brauchte jedoch bis zur 82. Minute, um Ober-Beerbachs Defensive zu knacken und durch Markus SchĂ€fer in FĂŒhrung zu gehen. Als die GĂ€ste alles auf eine Karte setzten, vollendete SchĂ€fer einen Konter zum Endstand. “Das Ergebnis ist okay. Dennoch ist es Ă€rgerlich, dass die Gegentore so spĂ€t fielen”, resĂŒmmierte PlöĂer.
Rot-WeiĂ Walldorf – Hassia Dieburg 0:1 (0:1). Eine Schrecksekunde gab es fĂŒr die Hassia in der 90. Minute: Walldorfs Dennis Fleischer stieg zum Kopfball hoch und bugsierte die Kugel genau in Richtung des Dieburger Tors, in dem Schlussmann Sascha Krichbaum mit einer glĂ€nzenden Parade den drohenden Ausgleich zunichte machte. Damit waren alle BemĂŒhungen der Gastgeber ad acta gelegt. Ohnehin kam von Walldörfer Seite selten GefĂ€hrliches. Die Gastgeber spielten in der ersten Halbzeit mit Sturm und Drang, lieĂen damit jedoch immer wieder gefĂ€hrliche Konter der Dieburger zu. Einer dieser GegenstöĂe fĂŒhrte in der 30. Minute zum entscheidenden Treffer durch Pierre Kampka. Walldorf probierte es nun mit hohen BĂ€llen, welche Dieburgs Defensive allerdings vor keine allzu groĂen Herausforderungen stellte. “Wir waren stets Herr der Lage”, konstatierte Hassia-Sprecher Joachim Enders, der Sieg sei somit verdient.












