Der Landessportbundes Hessen (lsb h) hat auf der Tagung seines Hauptausschusses eine klare Position zum Thema âSexueller Missbrauch bzw. KindeswohlgefĂ€hrdungâ bezogen. Erhöhte Sensibilisierung, null Toleranz, und – bei einem begrĂŒndeten Anfangsverdacht – die sofortige Einschaltung der Strafverfolgungsbehörden sind in diesem Zusammenhang verabschiedeten Positionspapier als MaĂnahmen genannt.
Gleichzeitig wurde der Weg fĂŒr eine Kooperation mit dem Landesverband Hessen der Opferschutzorganisation âWeiĂer Ringâ geebnet. âWir dĂŒrfen nicht glauben, dass es im Sport bislang nicht zu Ăbergriffen gekommen ist. Wir mĂŒssen aber gleichzeitig vermeiden, dass Ăbungsleiter und Trainer plötzlich unter Generalverdacht stehenâ, so lsb
h-PrĂ€sident Rolf MĂŒller. Das gelte vor allem fĂŒr Sportarten, in denen körperliche BerĂŒhrungen zwischen Trainern und Kinder im Sinne von Hilfestellungen stattfĂ€nden. âJeder einzelne Fall ist ein Fall fĂŒr die Staatsanwaltschaftâ, warnte MĂŒller die Vereine davor, mögliche FĂ€lle intern lösen oder bedeckt halten zu wollen. Das vom Hauptausschuss des lsb h einstimmig verabschiedete Positionspapier ist auf der HLV-Homepage nachzulesen unter:
http://www.hlv.de/NEWS/view_news_V10.asp?ID=1718











