RĂŒckkehr der Seriensieger

10. September 2013
von

„Midlife Crisis“ beim 3sathlon in Traisa wieder vorne
Die 31. Auflage des 3sathlon blieb von heftigem Regen verschont und sah das Klassiker-Team „Midlife Crisis“ und Bundesligastarter Paul Schuster in den Ergebnislisten vorne.

„Hoffentlich hĂ€lt das Wetter“, sagte Wolfgang Pohl am Sonntagmorgen mit skeptischem Blick gen Himmel. Dunkle Regenwolken rahmten das Freibad von Traisa ein. Doch der Wettergott meinte es gut mit der Kultveranstaltung des SV Traisa. Es blieb ĂŒberwiegend trocken bei der 31. Auflage des „Algemarin SV3sathlon“. Den leichten Nieselregen zu Beginn konnte der Abteilungsleiter der Triathlonsparte des Ausrichters verschmerzen. „Das mit dem Wetter wurde ja doch nicht so schlimm wie befĂŒrchtet. Unser Herbert FĂŒrböck (gute Seele der Abteilung) hat wieder seine Verbindungen spielen lassen.“

Beim 3sathlon ist Teamgeist gefragt. Jedes Team stellt drei Starter, die jeweils 550 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und fĂŒnf Kilometer Laufen. Einmal mehr hieß das Siegerteam beim Triathlon-Klassiker im MĂŒhltal „Midlife Crisis“. Nach dreijĂ€hriger Pause hat sich der Seriensieger (bis 2010 fĂŒnfzehn Jahre in Folge) wieder durchgesetzt. Diesmal in der Besetzung mit Peter Schindling, Michael Waraus und Wolfgang Riegel, der ĂŒbrigens an allen 31 Wettbewerben in Traisa teilgenommen hat. „Hartmetallman“ mit Wolfgang Herzig, Kati Rudolph und Ralf Schilke wurde zweitbestes Team vor dem Trio „Die Gersprenzhaie“ mit Wilhelm Farnung, Marion Ihrig und Roland PĂ¶ĂŸiger.

Gleich zweimal war Paul Schuster auf der anspruchsvollen Radstrecke unterwegs. Zuerst regelwidrig als Helfer mit dem Kraftfahrzeug („Ich habe noch einmal die Strecke kontrolliert“), danach regelkonform als Athlet mit dem Rennrad. Schusters Streckenvorkenntnis waren sicher nicht allein ausschlaggebend fĂŒr seinen klaren Sieg. Der Bundesligastarter des Algemarin Teams TuS Griesheim lag in 58:46 Minuten ĂŒberlegen vor Eric Kappes (SV Traisa/1:04:25) und Marc Neumann (ASC Darmstadt/1:05:02). Bei den Frauen ging der Sieg in 1:10:18 Stunden an Claudia Alfes (ASC Darmstadt), ihr folgten Kati Rudolph (1:13:56) und Steffanie Bönning (1:19:25).

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