Noch 3 Spieltage – Punktgleich mit den direkten Verfolgern aus Rüsselsheim bei besserem direkten Vergleich – die Spannung steigt. Unter diesen Voraussetzungen reiste die 1. Herrenmannschaft der SG Arheilgen am Wochenende in die Landeshauptstadt Wiesbaden, um im Kampf um die Meisterschaft weiter die Nase vorne zu behalten. Der Tabelle nach sollten es zwei Punkte für die Arheilger werden, doch die Wiesbadener sind im Heimspiel nicht zu unterschätzen.
So gestaltete sich die Partie auf der Startbahn auch relativ ausgeglichen und erst im zweiten Durchgang ins Räumen konnten sich Jörg Hettinger und Sascha Wesp erstmals leicht mit einigen Kegeln von ihren Gegnern absetzen. Ab der dritten Bahn allerdings vergrößerte sich dann der Vorsprung deutlich und mit einem furiosen Schlussspurt von Jörg (270 Kegel) spielte man dann einen deutlichen Vorsprung heraus. 886 Kegel von Sascha und 948 Kegel von Jörg bedeuteten 157 Kegel plus. Im Mittelpaar mit Andreas Göbel und Harald Kauck lief die Partie ähnlich. Zwar starteten beide Spieler stark, doch auch hier dauerte es wieder eine Bahn, bis man den Vorsprung weiter vergrößern konnte. Mit vier gleichmäßigen Bahnen erspielte Andreas insgesamt 896 Kegel, während Harald mit zwei schwächeren Bahnen zum Schluß ein besseres Ergebnis als die 847 getroffenen Kegel vergab. Der Vorsprung wuchs auf 199 Kegel, ein beruhigendes Polster.
Im Schlusspaar jedoch drehten die Wiesbadener Daniel Raaber und Klaus Schäfer auf. Auf der ersten Bahn reduzierten sie den Vorsprung der Arheilger bereits auf 150 Kegel. Auf der zweiten Bahn weiter auf 110 Kegel. Sollten die Wiesbadener den gesamten Vorsprung noch wett machen? Ralf Henke haderte mit seinen ersten beiden Bahnen etwas und fand erst ab der dritten Bahn zu seinem Spiel. Alois Lauer kam besser zurecht, konnte den Anschluss an den Wiesbadener Schäfer gerade so halten. Mit der dritten Bahn legte Schäfer dann aber noch mal eine Schippe drauf und Alois musste etwas abreißen lassen, was ihn jedoch nicht aus der Ruhe brachte. Ralf kam nun besser zurecht und kämpfte sich wieder näher an seinen Mitspieler heran. Der anfängliche Vorsprung von knapp 200 Kegel reichte am Ende um das Spiel mit 5268 zu 5343 Kegel nach Hause zu bringen. Mit 886 und 880 Kegel erzielte die Arheilger Schlussachse zwei gute Ergebnisse und so hatten die Wiesbadener trotz der sagenhaften 970 Kegel von Klaus Schäfer am Ende keine Chance das Spiel noch mal zu drehen.
Nächsten Sonntag tritt man in Kelsterbach an. Hier werden ungewohnt zwei Durchgänge über 6 Bahnen gespielt. Doch auch hier muss gewonnen werden, um die Verfolger in der Tabelle nicht vorbeiziehen zu lassen.
Im Fernduell um die Meisterschaft werden dann die Wiesbadener zu Gast in Rüsselsheim antreten.
(Sascha Wesp)












