Stefan Bick will mit Rot-Weiß den Durchbruch schaffen – Am Sonntag müssen Punkte gegen seinen Ex-Club FC Alsbach her

29. Oktober 2009
von Thomas Zöller

„Natürlich ist es immer interessant, gegen einen ehemaligen Verein zu spielen“, meint Stefan Bick, der am kommenden Sonntag mit Rot-Weiß Darmstadt seine ehemaligen Mitspieler vom FC Alsbach empfängt (Anstoß ist am Sonntag um 14.30 Uhr). Im Derby am 16. Spieltag der Fußball-Landesliga geht es für beide Clubs nicht nur ums Prestige: Rot-Weiß will seine gute Serie ausbauen und den Abstand zu den Spitzenteams weiter verkürzen, während Alsbach auf den ersten Sieg nach einem Monat hofft. Und während Darmstadts Trainer Stephan Adam die Leistung aus dem 4:1-Pokalerfolg vor vierzehn Tagen gegen die Bergsträßer gerne wieder sehen würde, hofft FC-Coach Harald Exner auf eine Revanche. Stefan Bick indes hofft vor allem auf einen Einsatz gegen seinen Ex-Club, denn im bisherigen Saisonverlauf saß er zumeist auf der Bank. Eine Innenband -Verletzung kurz vor Saisonbeginn warf den Sechsundzwanzigjährigen zurück. Erst seit vier Wochen befindet er sich wieder im Mannschaftstraining, vergangenen Sonntag spielte er beim 2:0-Sieg in Neu-Isenburg neunzig Minuten durch. „Wir stehen in der Pflicht, Punkte aufzuholen“, erklärt Bick mit Blick auf den holprigen Saisonbeginn. Denn auch für ihn ist der Aufstieg nach wie vor das Ziel. Es wäre sein zweiter, nachdem er mit der SG Bruchköbel vor vier Jahren bereits den Sprung in die damalige Oberliga geschafft hat.

Spitzenreiter Viktoria Griesheim ist auch nach dem dürftigen torlosen Unentschieden gegen den Tabellenletzten Spvgg Griesheim im Soll. „Wir sollten mal die Kirche im Dorf lassen: Wir können nicht jedes Spiel gewinnen“, nimmt Trainer Rainer Kolitsch seine Spieler vor allzu hohen Erwartungen in Schutz. Natürlich gelte es, die gute Serie fortzusetzen und weiterhin ungeschlagen zu bleiben. Aber dazu müsse im Auswärtsspiel beim FC Kalbach (Samstag, 14.30 Uhr) „hundert Prozent Leistungsbereitschaft und Konzentration“ gezeigt werden. Fabian Windeck und Patrick Stumpf stehen der Viktoria verletzungsbedingt nicht zur Verfügung und auch der Einsatz von Bayram Caylak ist fraglich.

„Wir haben sechs Gegentore bekommen, das ist das Hauptproblem“, äußert Richard Hasa auf die Frage, was ihm in den vergangenen beiden Spielen seiner Mannschaft, dem FCA Darmstadt, nicht gefallen habe. 1:3 gegen Eintracht Oberursel und 3:3 beim SV Darmstadt 98 II waren nicht die Ergebnisse, die sich der Trainer des Tabellenzweiten erhofft hatte. Um den Platz zu halten, fordert Hasa einen Sieg gegen den FC Langen.

Die Achtundneunziger empfangen am Sonntag den FC Bensheim. Einen „unangenehmen Gegner“ sieht Trainer Dirk Wolf in den kampfstarken Bensheimern, gegen die er dennoch drei Punkte holen will: „Wir haben gegen den FCA Darmstadt ordentlich gespielt und gekämpft und daran wollen wir anknüpfen.“

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