Topspiel beim FCA, Derby in Alsbach

24. September 2009
von Thomas Zöller

Das Topspiel der Fußball-Verbandsliga findet am kommenden Sonntag in Arheilgen statt. Dort empfängt der aktuelle Tabellenführer FCA Darmstadt seinen engsten Verfolger SF Seligenstadt. Anstoß der Partie ist um 15 Uhr. „Es ist angenehm, als Favorit in ein Spitzenspiel zu gehen“, meint Richard Hasa, Spielertrainer des FCA. Er ist vom Leistungsvermögen seiner Mannschaft überzeugt und will sich mit Seligenstadt als „einer der stärksten Teams der Liga messen“. Ohnehin erwarten die Arheilger demnächst „schwere Brocken“: Nach dem Spiel am Sonntag folgen die Auswärtspartie bei Rot-Weiß Darmstadt (gegen die es vergangene Woche im Kreispokal eine 0:4-Niederlage gab) und das Heimspiel gegen SG Bruchköbel. „In diesen Spielen“, so Hasa, „können wir beweisen, ob wir wirklich spitze sind.“

Zwar kein Spitzenspiel, jedoch ein Derby mit hoher Bedeutung spielt sich am Sonntag in Alsbach ab. Dort empfängt der heimische FC den Konkurrenten aus Bensheim. Nicht nur der Derbystatus, sondern auch die Tatsache, dass vier Spieler (Janis Wanitschek, Dennis Heß, Andreas Betz und Sascha Wickler) auf Seiten Alsbachs spielen, die vergangene Saison noch in Diensten Bensheims standen, verleihen der Begegnung eine besondere Würze. Hinzu kommt, dass Alsbach letzte Saison zweimal gegen Bensheim verloren hat und laut Trainer Harald Exner „mal wieder mit einem Sieg dran“ wäre. Der Coach hat den kommenden Gegner am vergangenen Mittwoch bei dessen deutlichen 4:0-Erfolg gegen den FC Kalbach beobachtet und weiß: „Bensheim hat eine kämpferisch starke Mannschaft, das wird am Sonntag ein ganz anderes Spiel als zuletzt“, wobei er die eher defensiv geprägten Vorstellungen bei den Siegen gegen Kickers Obertshausen (1:0) und TGM/SV Jügesheim (2:1) meint.

„Psychologisch im Vorteil“ sei Rot-Weiß Darmstadts nächster Gegner Eintracht Oberursel. So schätzt zumindest Rot-Weiß-Trainer Stephan Adam die Situation vor dem Auswärtsspiel ein. Nachvollziehbar, schließlich hat der Aufsteiger nach einem denkbar schlechten Saisonstart (sieben Niederlagen in den ersten sieben Spielen) zuletzt dreimal in Folge gewonnen, am vergangenen Sonntag gar gegen den bisherigen Spitzenreiter SF Seligenstadt (1:0). „Wir haben bisher nur phasenweise gezeigt, dass wir guten Fußball spielen können und sind mannschaftlich noch nicht geschlossen“, antwortet Adam auf die Frage, wieso es bisher nicht so läuft wie geplant (statt einen Platz im vorderen Drittel haben die Darmstädter Rang zehn inne und aus den letzten drei Spielen nur einen Punkt geholt). Für das Spiel gegen Oberursel will sich Adam nicht auf eine konkrete Zielsetzung festlegen. Nur soviel: „Ich erwarte, dass die Mannschaft die Inhalte, die im Training gut laufen, auch in Punktspielen umsetzt.“

Nach der guten Vorstellung beim 4:1 gegen den SV Darmstadt 98 II erwartet der Tabellendritte Viktoria Griesheim am Sonntag Kickers Obertshausen. Die Achtundneunziger haben ebenfalls ein Heimspiel gegen einen vor der Saison hoch dotierten Favoriten: die SG Bruchköbel.

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