Zahlreiche Teilnehmer beim Kranichsteiner Straßenlauf „Rund um den Brentanosee“ – Philipp Kroneberg holt den „Justus-Pokal“. 112 Läuferinnen und Läufer waren am Start, und alle kamen ins Ziel: Auch beim Kranichsteiner Stadtteillauf „Rund um den Brentanosee“, der ersten Veranstaltung dieser Art seit 1999, beherrschte die große Hitze das Geschehen. Ein Team, bestehend aus Mitarbeitern und helfenden Eltern der Evangelischen Kindertagesstätte „Arche Noah“, Mitgliedern der Evangelischen Philippus-Gemeinde und der katholischen Gemeinde St. Jakobus sowie weiteren ehrenamtlichen Helfern, hatte weite Teile des Ökumenischen Sommerfests im Gemeindezentrum in eine Wettlauf-Arena verwandelt. „Es war das erste Mal, dass wir so etwas organisiert haben, und wir sind mit dem Ergebnis hochzufrieden“, sagte Michael Müller-Möscheid, Leiter der ausrichtenden Kindertagesstätte. Zufrieden waren aber auch die Läuferinnen und Läufer, deren Anzahl die Erwartungen der Organisatoren bei weitem überstieg. Rafael Reißer, Hessischer Landtagsabgeordneter und sport-affiner Kranichsteiner, eröffnete als Schirmherr um 13.30 Uhr den ersten Lauf. Die „Bambinis“ sowie die Schülerinnen und Schüler von sieben bis zehn Jahren erhielten allesamt, unabhängig von ihrer Platzierung, eine Medaille. Dies ermöglichte die Firma Merck KGaA als einer der Sponsoren der Veranstaltung. Dass der Lauf ohne die Erhebung von Startgeldern durchgeführt werden konnte, verdanken die Veranstalter den weiteren Sponsoren Volksbank Darmstadt, Bauverein AG, dem Gewerbeverein Kranichstein und der Pfungstädter Brauerei. Letztere stiftete den „Justus-Pokal“, den Philipp Kroneberg mit einer hervorragenden Zeit von 20:53 Minuten beim Erwachsenen-Lauf über 5,8 Kilometer gewann. Bei den Frauen nahm Isabell Huth mit einer Zeit von 31:27 Minuten die goldene Medaille mit. Konkurrenzlos war Mike Giesing auf der dreifachen Runde um den See (3500 Meter) als einziger männlicher Starter unter den 14- bis 17-jährigen Jugendlichen unterwegs und sicherte sich mit einer Zeit von 22:15 Minuten Gold. Seine Schwester Jennifer (23:45) landete bei den Mädchen auf dem zweiten Rang hinter der starken Jasmin De Sousa (20:54). Bei den elf- bis 13-jährigen ließ Walid Aryoun die Konkurrenz mit einer Zeit von 9:34 Minuten auf 2300 Metern weit hinter sich. Michel Steinke (11:04) und Philipp Aicher (11:30) folgten auf den Plätzen. Die goldene Medaille nahm Chantel Bender (11:24) bei den Mädchen mit, Silber gab es für Franziska Ohm (12:06).












