Pfungstadt gewinnt in Frammersbach 0:5 (7:11, 4:11, 9:11, 5:11, 4:11) und auch gegen Vaihingen/Enz überzeugte der Aufsteiger und setzte sich mit 5:2 (14:12, 14:15, 15:13, 6:11, 11:4, 11:5, 11:7) durch. Nach den ersten Saisonauftritten gingen die Pfungstädter Bundesligaherren am Samstag in Frammersbach als Favorit in die Partie. Der Favoritenrolle wurde man von Anfang an gerecht. Mit gutem Zuspiel und druckvollem Angriffsspiel erspielte sich der TSV Satz nach Satz. Zu harmlos agierte Frammersbach im Angriff, um die Pfungstädter Defensive in Verlegenheit bringen zu können.
„Ein enorm wichtiger Sieg für uns. Vor allem, dass wir zu null gespielt haben ist hervorragend und zeigt wie konzentriert wir heute in der Partie waren“, zeigte Basti Thomas sich hochzufrieden nach dem etwa 60-minütigen Match vor 200 Fans.
„Das war die Pflicht heute. Mal schauen, ob wir in der morgigen Kür unserer Heimkulisse ein tolles Spiel bieten können“, blickte Thorsten Wiemer schon auf das Spiel gegen den Tabellenführer aus Vaihingen/Enz voraus.
Durch den 5:2-Sieg samstags gegen Rosenheim konnte Vaihingen seinen Spitzenplatz im Klassement behaupten und reiste ohne Verlustpunkte nach Pfungstadt.
Kurz vor Spielbeginn setzte sintflutartiger Regen ein. „Als es angefangen hat so extrem zu regnen habe ich mir ehrlich gesagt ein bisschen Gedanken gemacht, weil wir gegen Rosenheim vor drei Wochen bei ähnlichem Wetter nicht wirklich gut aussahen“, befürchtete Stefan Seehausen einen ähnlichen Fehlstart wie beim letzten Heimspiel.
Doch schon in den ersten drei Sätzen zeigte Pfungstadt eine tolle Leistung. Patrick Thomas und Michael Krauß lieferten sich ein Angaben Duell auf Spitzenniveau. In Durchgang eins und drei mit dem besseren Ende für die Hessen. Den zweiten Satz entschied Vaihingen denkbar knapp für sich.
Nachdem Krauß durch cleveres Spiel die Defensive des TSV stark verunsicherte und Vaihingen klar zum Satzausgleich gekommen war, entschied Betreuer Dieter Thomas auf einen Systemwechsel. Von nun an spielte der TSV auf der einen Spielfeldhälfte mit vorgezogener Mitte.
Durch die taktische Umstellung und eine überragende Mannschaftsleistung gelangen den Hessen drei Satzgewinne in Folge zum groß umjubelten 5:2-Erfolg.
Mit 6:2 Punkten steht der TSV Pfungstadt nun auf dem dritten Rang. Vaihingen führt trotz der Niederlage weiter die Tabelle vor dem MTV Rosenheim an.
„Nach der Länderspielpause spielen wir zuhause gegen Öschelbronn. Sollten wir dort wieder einen Erfolg feiern können, bin ich mir recht sicher, dass wir in diesem Jahr nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Wenn alle fit bleiben und wir an die Leistung gegen Vaihingen anknüpfen können, ist vielleicht sogar noch mehr drin. Das ist aber noch ein sehr weiter Weg“, gab sich Dieter Thomas hochzufrieden mit der derzeitigen Situation, bremste seine Mannschaft jedoch zugleich.
Am 12. Juni ist der TV Öschelbronn in Pfungstadt zu Gast. Spielbeginn ist um 16:00 Uhr. Das Team hofft wieder auf große Unterstützung.
(Nick Trinemeier)










