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Verbandsliga: Auf Wiedergutmachung aus

Rot-Weiß Darmstadt hat gegen den Tabellenletzten SV Somborn Gelegenheit dazu – FC Alsbach möchte bei der SG Dornheim nachlegen – SV 98 gegen Seligenstadt.
Nach der 0:4-Schlappe in Seligenstadt ist bei Viktoria Griesheim Ernüchterung eingekehrt. Obwohl Trainer Rainer Kolitsch die Seligenstädter als Favoriten sah, „hatte ich so ein deutliches Ergebnis nicht erwartet. Wir haben einfach schlecht gespielt“, meinte der Coach des Fußball-Verbandsligisten. Was die Viktoria belastet hatte, war das voran gegangene Viertelfinalspiel im Kreispokal (2:3 nach Verlängerung gegen die DJK/SSG Darmstadt). „Da ist vieles von der Aggressivität und Spritzigkeit verloren gegangen“, meinte Kolitsch. Eine Doppelbelastung kann die Griesheimer vor dem Punktspiel am Samstag (Anstoß 17 Uhr) gegen den Abstiegskandidaten FC Kalbach diesmal nicht beeinflussen.

Ebenfalls am Samstag ist der FC Alsbach – und zwar bei SG Dornheim (16 Uhr). Nach sechs sieglosen Spielen gab es zuletzt mit dem 2:1 gegen Rot-Weiß Darmstadt mal wieder ein Erfolgslerlebnis. Nun möchte das Team von Trainer Harald Exner gegen Tabellennachbar Dornheim nachlegen – das wäre allerdings eine Überraschung. Schließlich hat der FCA zuletzt am letzten Spieltag der Saison 2004/05 gegen Dornheim gewonnen (5:1) und seitdem zweimal unentschieden gespielt sowie fünf Mal verloren (2:14 Tore).

Rot-Weiß Darmstadt ist nach der Niederlage gegen Alsbach auf Wiedergutmachung aus und hat dazu am Sonntag (14.30 Uhr) im Heimspiel gegen den Tabellenletzten SV Somborn Gelegenheit. Ein Pflichtsieg für die Gastgeber, immerhin wollen die Darmstädter den zweiten Tabellenplatz verteidigen.

Dirk Wolf © zoeller-media.net

Dirk Wolf © zoeller-media.net

Für Dirk Wolf, Trainer des SV Darmstadt 98 II, ist Gegner SF Seligenstadt „eine Mannschaft, die am Ende der Saison unter den ersten drei, vier Plätzen mitmischen wird“. Damit sein Team am Sonntag (15 Uhr) nicht eine ähnlich deutliche Niederlage wie Griesheim einsteckt, müsse es „kompakt stehen und diszipliniert spielen“ – bei 9:0 Toren der Seligenstädter aus den vergangenen drei Siegen sicher eine vielversprechende Variante. Außerdem erwartet Wolf einen Gegner, „der mit viel Elan und Power rangehen wird. Das müssen wir mit Power und unserem läuferischen Vermögen erwidern“.

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