FC Alsbach erwartet in einem weiteren Derby RW Darmstadt â Griesheims Trainer Kolitsch sieht sein Team als AuĂenseiter â SV 98 II setzt auf Forechecking
Zwei Derbys, zwei knappe Niederlagen, das ist â abgesehen von dem Fakt, dass keines der vergangenen sechs Spiele gewonnen wurde â die jĂŒngste Bilanz des FuĂball-Verbandsligisten FC Alsbach. Dabei hatte der derzeitige Tabellensechzehnte Pech, denn die Ergebnisse kamen trotz jeweiliger FĂŒhrung zustande. Bei Viktoria Griesheim fĂŒhrten die Alsbach mit 3:1 und verloren 3:4, zuletzt hieĂ nach 2:1-FĂŒhrung schlieĂlich 2:3 beim SV Darmstadt 98 II. Am Sonntag (AnstoĂ 14.30 Uhr) folgt gegen Rot-WeiĂ Darmstadt das nĂ€chste Derby.
âWir sind ja mittlerweile beinahe gewohnt, nach dem Spiel mit leeren HĂ€nden dazustehen, aber nach solchen Spielen gewiss nichtâ, meint Alsbachs Trainer Harald Exner. Obwohl sein Team gekĂ€mpft und ordentlich gespielt habe, standen jeweils Niederlagen. Das verschĂ€rft die Lage im Abstiegskampf. FĂŒnf Punkte sind bis zum ersten Nichtabstiegsplatz aufzuholen, und wĂŒrde der FCA gegen den favorisierten Tabellenzweiten punkten, wĂ€re das eine Ăberraschung. âNatĂŒrlich sind wir der Favoritâ, stellt Rot-WeiĂ-Trainer Stephan Adam klar. Aber Alsbach sei immer schwer zu spielen, das hĂ€tten die DarmstĂ€dter beim 0:0 im Hinspiel zu spĂŒren bekommen, und auf dem Hartplatz sei es noch einmal schwieriger. âAberâ, so Adam, âwir mĂŒssen in den nĂ€chsten drei Partien so viele Punkte wie möglich holen, um in der Winterpause entspannt dazustehen.â
Entspannt kann Viktoria Griesheim die Partie am Sonntag (14.30 Uhr) beim Tabellennachbarn SF Seligenstadt angehen. Sieben Punkte hat die Viktoria aus den vergangenen drei Partien geholt. Damit ist die Mannschaft Tabellensechster. Rainer Kolitsch ist damit sehr zufrieden. âAlles, was wir ĂŒber die 30 Punkte hinaus bis zur Winterpause einfahren, lĂ€sst uns gut dastehenâ, sagt der Trainer der Viktoria. Obwohl Seligenstadt nur drei Punkte besser steht als Griesheim, schreibt Kolitsch die Favoritenrolle dem Gegner zu: âAls Mannschaft sind die weiter, hatten zuletzt aber einen kleinen DurchhĂ€nger.â
Dass der SV Darmstadt 98 II nicht nur technisch guten FuĂball spielen kann, sondern auch kĂ€mpferisch einiges zu bieten hat, bewies er gegen Alsbach. So könnte es nach dem Willen von Dirk Wolf in der Partie beim Tabellenletzten SV Somborn am Sonntag (14.45 Uhr) ruhig weiter gehen. âWir werden mit Forechecking versuchen, Somborn gar nicht erst in unsere SpielhĂ€lfte kommen zu lassen. Wenn wir dann erstmal in FĂŒhrung liegen, können wir aus einer gefestigten Abwehr heraus agierenâ, sagt der Trainer. Trotz des 2:0 im Hinspiel und der Tabellensituation unterschĂ€tzt Wolf den Gegner nicht: âDas ist eine Truppe, die ĂŒbers KĂ€mpferische kommt.â
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