Der Tabellenzweite erwartet Spitzenreiter FSV Frankfurt – FC Alsbach im Abstiegskampf unter Zugzwang
Zum Spitzenspiel der Fußball-Verbandsliga gastiert der FSV Frankfurt II am kommenden Sonntag (alle Spiele beginnen um 15 Uhr) bei Rot-Weiß Darmstadt. Vier Punkte trennen die beiden aussichtsreichsten Aufstiegsanwärter derzeit. Zuletzt haben die Rot-Weißen leicht geschwächelt. Beim 0:1 gegen den SV Darmstadt 98 II gab es die erste Niederlage der Saison, dann folgte ein 3:1-Sieg gegen die TGM/SV Jügesheim und Unentschieden gegen die nicht gerade als Spitzenteams gehandelten SG Dornheim (2:2) und Spvgg Oberrad (3:3). Da aber auch die direkten Verfolger Punkte liegen ließen, nehmen die Rot-Weißen noch Tabellenplatz zwei ein. „Wir werden mit einer sehr defensiven Ausrichtung ins Spiel gehen“, meint Darmstadts Sportlicher Leiter Jörg Hettich zum taktischen Konzept. Immerhin haben die Frankfurter in den bisherigen 14 Partien 58 Tore geschossen, alleine sechs im letzten Auswärtsspiel bei Viktoria Griesheim.
Die Griesheimer empfangen am Sonntag einen weiteren Aufstiegsanwärter, die SG Bruchköbel. „Vielleicht liegen die Nerven blank“, hofft Viktoria-Trainer Rainer Kolitsch auf einen durch die zuletzt unbefriedigenden Ergebnisse bedingten psychologischen Nachteil beim Gegner. Für seine Mannschaft gelte es „weiter zu punkten, damit wir beruhigt in die Winterpause gehen können.“ Die gleiche Absicht verfolgt Dirk Wolf, Trainer des SV Darmstadt 98 II. „Wir haben ein Heimspiel gegen eine Mannschaft, die mit dem Rücken zur Wand steht. Da wollen wir drei Punkte holen“, gibt er die Richtung gegen den FV Bad Vilbel vor. Allerdings warnt er davor, die Partie gegen den Tabellenvorletzten auf die leichte Schulter zu nehmen: „Bad Vilbel hat mit Sicherheit mehr Potenzial, als es der derzeitige Tabellenstand aussagt.“
Den größten Druck, Punkte zu sammeln, hat nach wie vor der FC Alsbach. Der Tabellen-Vierzehnte ist beim fünf Zähler besser dastehenden Aufsteiger Spvgg Griesheim gefordert.
Michael Müller-Möscheid











