SV 98 II kann gegen Dornheim alles klar machen – RW-Trainer Adam mahnt Ernsthaftigkeit an – Alsbach und Griesheim im Abstiegskampf auf Erfolgserlebnisse aus. Die Lage ist prekär. Viktoria Griesheim und der FC Alsbach stecken tief im Abstiegskampf der Fußball-Verbandsliga. Immerhin, durch das 2:1 zuletzt gegen Seligenstadt haben die Alsbacher ihr Konto auf 31 Punkte erhöht und stehen vor der Partie am Sonntag (15 Uhr) beim Tabellennachbarn FC Kalbach vor der großen Chance, einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt zu tun.
Für Harald Exner zählt daher nur ein Sieg, jedoch ist er sich der Schwierigkeit des Unterfangens bewusst. „Auch die Kalbacher wissen um die Situation und werden alles tun, um drei Punkte zu holen“, sagt Alsbachs Coach. Dabei sieht es für die Alsbacher personell wieder einmal nicht gut aus. Nach der guten Vorstellung gegen Seligenstadt meldeten sich Arne Horst und Fatih Dilek verletzungsbedingt ab, zudem ist der Einsatz von Alexander Krämer (Innenbanddehnung) fraglich.
Punktgleich mit Alsbach steht Viktoria Griesheim bereits am Samstag (15 Uhr) vor der Aufgabe, nach acht sieglosen Spielen gegen Spvgg Oberrad wieder einmal dreifach zu punkten. Es sei dabei keine Frage der Qualität oder der Einstellung, dass es zurzeit, wie im Spiel in Dornheim (1:2) nicht laufe, so Kolitsch. „Für manche mag es aussehen, als wollte die Mannschaft nicht, stattdessen ist es aber eine Kopfsache: Wenn Du mehrere Spiele nicht gewonnen hast, klappen manche Sachen, die vorher eine Selbstverständlichkeit waren, einfach nicht mehr“, erklärt Griesheims Trainer. Deshalb sei es wichtig, dass es „schnellstmöglich ein Erfolgserlebnis“ gibt, so Kolitsch.
Dirk Wolf kann den kommenden Spielen mit dem SV Darmstadt 98 II deutlich gelassener entgegensehen als sein Griesheimer Kollege. Die Regionalliga-Reserve hat den Klassenerhalt so gut wie sicher. „Die Mannschaft hat in den letzten Spielen gezeigt, was sie kann und sich eine gesicherte Position erspielt. Das gibt Selbstvertrauen“, so Darmstadts Trainer. Mit einem Sieg gegen die SG Dornheim am Sonntag (15 Uhr) würden 41 Punkte zu Buche stehen, was den Verbleib in der Liga bedeuten würde.
Rot-Weiß Darmstadts Trainer Stephan Adam geht es in den verbleibenden sechs Spielen bis zur immer wahrscheinlicher werdenden Aufstiegsrelegation nunmehr vor allem darum, „die Ernsthaftigkeit und die Spannung zu bewahren. Wir dürfen jetzt nichts schleifen lassen.“ Ob seine Mannschaft das verinnerlicht hat, kann der Tabellenzweite im Auswärtsspiel bei der TGM/SV Jügesheim am Sonntag (15 Uhr) beweisen. „Jügesheim hat von den Einzelspielern her mit das Beste, was diese Liga zu bieten hat“, zollt Adam dem Gegner Respekt und warnt: „Wenn die gut drauf sind, können sie jeden Gegner schlagen.“ Bei den Rot-Weißen sei dagegen derzeit personell „der Wurm drin“: Mit Florian Funk und Younes Bahssou stehen derzeit nur zwei Stürmer zur Verfügung, die übrigen Offensivkräfte sind verletzt. Samir Hasanovic hat zudem den Verein verlassen, da es ihn beruflich nach Stuttgart zieht.













